Pike Research Smart Grid steht für 35,8 Mrd. Dollar

»Intelligente Netze« (Smart Grids) sind ein lohnendes Geschäft. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest das Forschungsunternehmen Pike Research. Konkret wird von Investitionen in Höhe von 35,8 Mrd. Dollar im Jahr 2013 gesprochen.

Im letzten Jahr beziffert Pike Research das weltweite Investitionsvolumen auf 10,5 Mrd. Dollar. Für den enormen Anstieg sind vor allem die Aktivitäten seitens der Regierungen, der Industrieunternehmen und Energieversorger verantwortlich. Die Aktivitäten münden in umfangreiche wirtschaftliche Fördermittel, die die Entwicklung von Smart Grids stimulieren sollen.

Bob Gohn, Senior Analyst bei Pike Research, fügt aber hinzu: »Der derzeitige Anstieg bei den Smart-Grid-Aktivitäten geht vorwiegend auf Regierungsinitiativen zurück. Das lässt sich natürlich nicht ewig aufrechterhalten, so dass wir davon ausgehen, dass der Smart-Grid-Markt nach dem erreichten Höhepunkt im Jahr 2013 jährlich um 6 Prozent zurückgehen wird. Dennoch bleibt es ein Riesengeschäft, zumindest im Vergleich zu dem, was wir in der Vergangenheit gesehen haben.«

Gohn fügt noch hinzu, dass die Wachstumsraten beziehungsweise die Schrumpfungsraten in den einzelnen Regionen sehr unterschiedlich ausfallen. So geht Gohn beispielsweise davon aus, dass der nordamerikanische Markt nach dem Peak in 2013 nur um 1 Prozent pro Jahr schrumpfen wird. Dafür macht er die deutlich älteren Netze in dieser Region verantwortlich, denn diese müssen sowieso ersetzt werden. Für Europa wiederum prognostiziert Gohn, dass der der Höhepunkt nicht vor 2014 erreicht sein wird. Außerdem erwartet er auch in diesem Fall, dass der Markt langsamer als der Gesamtmarkt schrumpfen wird.