Auch mit Small Cells Schnellerer 5G-Ausbau in Münster

Sebastian Jurczyk (l.), Geschäftsführer Stadtwerke Münster, und Bruno Jacobfeuerborn haben eine Zusammenarbeit zum Mobilfunkausbau in Münster vereinbart.
Sebastian Jurczyk (l.), Geschäftsführer Stadtwerke Münster, und Bruno Jacobfeuerborn haben eine Zusammenarbeit zum Mobilfunkausbau in Münster vereinbart.

Stadtwerke Münster und DFMG Deutsche Funkturm vereinbaren Zusammenarbeit beim Mobilfunkausbau.

In Deutschland dauert es etwa zwei Jahre, bis ein neuer Mobilfunkmast in Betrieb geht. Ein Teil dieser Zeit entfällt auf die Suche nach einem geeigneten Standort. In Münster wird dies nun anders, da die Stadtwerke ihre Liegenschaften inklusive genauer Geodaten für den Ausbau zur Verfügung stellen. Dadurch kann die Deutsche Funkturm schneller passende Flächen für Dachstandorte oder freistehende Masten finden. Außerdem kann das Unternehmen die Infrastrukturen der Münsteraner Stadtwerke wie Laternenmasten oder digitale Bushalteanzeigen für kleine Funkzellen, sogenannte Small Cells, nutzen. Diese kleinen Funkzellen steigern die Kapazitäten für 5G und sorgen vor allem an Orten mit hohem Verkehrsaufkommen für guten Empfang.

»Gemeinsam schaffen wir die Basis für den 5G-Ausbau«, betont Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer Deutsche Funkturm. »Durch die Nutzung städtischer Infrastrukturen können wir insbesondere die Telekom, aber auch andere Anbieter dabei unterstützen, gezielt an den Orten für guten Empfang sorgen, an denen der Bedarf am größten ist.«

Die Deutsche Funkturm baut und betreibt das Mobilfunknetz der Deutschen Telekom, bietet ihre Masten aber auch anderen Mobilfunkanbietern zur Mitnutzug an. Bereits im April 2018 installierte das Unternehmen anlässlich des Katholikentags knapp 30 Small Cells an Häuserfassaden, die seither für die Mobilfunkversorgung in der Münsteraner Innenstadt sorgen.