Sicherheitsprodukte und Referenzdesigns Maxim setzt auch auf Near Field Communication

Maxim adressiert mit seinen aktuellen Sicherheitsprodukten POS-Terminals und sichere Authentifizierung sowie Transaktionen, wozu neuerdings auch NFC-Chips (Near Field Communication) zählen. Referenzdesigns verkürzen die Entwicklungzeit.

JIBEPOS, ein Referenzdesign für ein PCI-fähige POS-Terminal, bietet Entwicklern alle Komponenten, die sie für den Bau eines eigenen Geräts benötigen. Dadurch verringert sich die Time-to-Market, zudem werden die Anforderungen des PCI-PTS-3.1-Standards erfüllt. Das Referenzdesign umfasst ein Leiterplattenlayout, ein Layout für eine patentierte, sichere Tastatur, eine optimierte Materialliste, eine zertifizierte EMV-L1-Bibliothek und ein PCI-PTS-konformes Linux-Betriebssystem. Das ebenfalls enthaltene Sicherheitshandbuch beschreibt, wie sich das Design für ein spezielles Gehäuse anpassen lässt. Das Terminal selbst ist mit einem 3,5-Zoll-TFT-Touchscreen-Farbdisplay, einem sicheren Magnetkartenleser, einem kontaktlosen NFC-Leser und einem schnellen Drucker ausgestattet. Das gesamte Terminal basiert auf dem MAX32590, einem SoC mit einem 384-MHz/32-Bit-ARM9-Core und diversen Schnittstellenoptionen.

Erst seit 1 Jahr gibt es von Maxim nun auch Produkte für die kontaktlose NFC-Technik. Eingesetzt wird die NFC-Smart-Tag-Technologie in 13,56-MHz-Schlüsselanhängern und –Karten, womit die Marktsegmente Identifizierung/Authentifizierung, Zugangskontrolle und E-Cash adressiert werden. So kann etwa mittels eines NFC-fähigen Mobiltelefons eine SHA-1-Berechnung durch das Smart-Tag durchgeführt werden, um eine sichere Authentifizierung zu gewährleisten.

Für verschlüsselte Magnetkartenleser wurde eine auf dem MAXQ1740 basierende Lösung entwickelt. Laut Maxim ist der MAXQ1740 derzeit der einzige sichere Mikrocontroller für Magnetkartenleser auf dem Markt. Möglich sind damit End-zu-End-Verschlüsselung und aktive Manipulationserkennung auf der Magnetkopf-Ebene gemäß den neuesten Anforderungen von PCI-PTS.