smart-TEC: Daten per NFC ans Smartphone IoT realisieren via NFC-Technologie

Mit der Verbreitung mobiler Endgeräte 
ist die Vernetzung unserer Gesellschaft 
rapide gestiegen. Durch das IoT wird diese Tendenz exponentiell verstärkt.
Mit der Verbreitung mobiler Endgeräte ist die Vernetzung unserer Gesellschaft rapide gestiegen. Durch das IoT wird diese Tendenz exponentiell verstärkt.

Die Kombination von NFC-Transponder, Smartphone und „smart CLOUD“ ist der einfachste Ansatz, um das Internet of Things zu realisieren. Der Aufbau des Systems stützt sich auf Internet-, App- und Mobilfunkstandards, die weit verbreitet und normiert sind.

Jedes Objekt erhält mit Hilfe von NFC-Transpondern eine virtuelle Repräsentation, die es erlaubt, Wartungszyklen, Rückrufaktionen oder Veränderungen in den Bedienungshinweisen von Offline-Maschinen auszulesen. Sensordaten einer Offline-Maschine können eingesammelt, per NFC an das Smartphone übertragen und von dort ins Hintergrundsystem synchronisiert werden.

Trotz der hohen Verbreitung digitaler Technologie in unserer Wirtschaft und Gesellschaft besitzen etwa 99% der physischen Objekte in unserer Umwelt noch keinen direkten Zugang zu einem Online-Netz. Dadurch sind diese nicht in der Lage, sich effizient in digitalisierte Systeme und Prozesse zu intergieren. Im Gegensatz dazu tragen die weitaus meisten Individuen in unserer Gesellschaft ein internetfähiges Endgerät mit sich herum – das Smartphone. Die NFC-Technologie (Near Field Communication) ermöglicht mühelos die Nutzung dieses mobilen Internetzugangs für alle Offline-Dinge und -Maschinen mit Hilfe eines NFC-Transponders.

Das IoT-Konzept und die NFC-Technologie

Die konsequente Vernetzung und damit Kommunikation zwischen Maschinen, Objekten und Menschen stellt das Grundprinzip des IoT dar. Voraussetzung hierfür ist die Fähigkeit von Dingen, Informationen zu tragen und weitergeben zu können. Ziel ist eine nachhaltige Steigerung der Produktivität und Effizienz durch den digitalen Informationsaustausch. Daraus ergeben sich zwingende Rahmenbedingungen für das IoT:

  • Online-Connectivity: Maschinen und Objekte müssen eine digitale Schnittstelle haben, über die sie kommunizieren können. Unverzichtbar ist hierbei, dass alle relevanten Informationen via Internet weitergegeben und abgerufen werden können.
  • Interoperability: Die Schnittstellen und Datenformate müssen standardisiert sein. Genauso müssen die gesammelten Informationen mit den Hintergrund-Systemen kompatibel sein.
  • Usability: Das IoT-Konzept geht nur auf, wenn die Interaktion mit Objekten und Maschinen für den Menschen mühelos ist.
  • Instant Interaction: Die Kommunikation muss in Echtzeit erfolgen können und auch direkt weiterverarbeitet werden können.
  • Die Implementierung der NFC-Technologie kann diese Grundanforderungen mühelos erfüllen und bietet zudem drei entscheidende Vorteile gegenüber anderen IoT-Enablern:
  • Cost Efficiency: Die Implementierung von NFC-Systeme ist wesentlich kostengünstiger als die konkurrierender Technologien. Zum einen, weil NFC-Transponder selbst im Vergleich zu beispielsweise Bluetooth-Sendern günstiger sind. Zum andern, weil auch die Lesegeräte Smartphones, Tablets oder spezialisierte industrielle NFC-Smartphones wesentlich geringere Investitionen erfordern als industrielle RFID-Lesegeräte.
  • Mobility: Die Möglichkeit des Auslesens mit Smartphones ermöglicht eine barrierefreie Nutzung der NFC-Technologie. Unbestritten wächst weltweit die Zahl der Smartphone-
  • Besitzer, und es wird der primäre Zugang zu mobilem Internet bleiben. Damit ist eine wesentliche Hürde (Online-Connectivity) zur Implementierung des IoT-Konzepts mit Hilfe der NFC-Technologie per se schon überwunden. Interessant ist in diesem Zusammenhang grundsätzlich das BYOD Konzept (Bring-your-own-device).
  •  Effortless Usability: NFC-Tags lassen sich mühelos durchs „Tappen“ bzw. Ranhalten des Lesegeräts auslesen. Die vergleichsweise umständliche optische Erfassung von beispielsweise Barcodes erübrigt sich damit. Die Mensch-Maschinen-Kommunikation wird maximal vereinfacht.