Sigfox IoT Hacking House Gewitzte IoT-Systeme kreieren und Start-up werden

Die Förderer des Hacking House: Jang-Hwa Leu, Director General Industrial Development Bureau,
Dr. Po Jen Hsiao, Executive VP bei III, Raouti Chehih, CAO bei Sigfox, Philippe Chiu, CTO und Co-Founder von UnaBiz, Benoît Guidée, Französischer Diplomat, Direktor des französischen Büros in Taipeh (v.l.n.r.)
Die Förderer des Hacking House: Jang-Hwa Leu, Director General Industrial Development Bureau, Dr. Po Jen Hsiao, Executive VP bei III, Raouti Chehih, CAO bei Sigfox, Philippe Chiu, CTO und Co-Founder von UnaBiz, Benoît Guidée, Französischer Diplomat, Direktor des französischen Büros in Taipeh (v.l.n.r.)

1000 Bewerber – 24 durften einziehen: Im Hacking House von Sigfox kämpfen die sechs Teams darum, IoT-Innovation zu realisieren, die ein drängendes Problem lösen.

Das Ziel der Pre-Inkubator-Initiative besteht darin, innerhalb von drei Monaten – also bis Juni 2019 – einen Proof-of-Concept zu erstellen. Der Anreiz ist hoch: Jedes der teilnehmenden sechs Teams erhält Unterstützung bei der Gründung eines eigenen Start-ups und wird in das globale Netzwerk von Sigfox mit mehr als 60 Inkubatoren, Acceleratoren und Risikokapitalgebern aufgenommen.

Die Teilnehmer profitieren zudem von den praktischen Erfahrungen mit der bereits weltweit im Einsatz befindlichen Sigfox-Technologie, in deren Umfeld inzwischen über 1.200 IoT-Startups hervorgegangen sind und die bisher mehr als 85.000 Abonnenten gewonnen hat. Weltweit mehr als 10.000 im Einsatz befindliche Entwicklungs-Kits im 0G-Netz registriert.

Die drei Teams mit den vielversprechendsten Konzepten werden zudem mit einem Preis ausgezeichnet.

Die Ideen der Teams auf der  diesjährigen Veranstaltung reichen vom Detektor für Palmenbefall durch den Roten Rüsselkäfer über die Überwachung der Sicherheit von Gasflaschen und Feuerlöschern bis hin zur Bereitstellung von Nachrichtenfunktionen, selbst wenn das Mobilfunknetz ausgefallen ist und WLAN nicht zur Verfügung steht.

Die Ergebnisse des letztjährige Hacking House – das erste seiner Art, das im Silicon Valley stattfand – können sich sehen lassen:  Die Teams haben mehrere funktionsfähigen Prototypen entwickelt. So informiert »ConnectedSeals« Import- und Exportfirmen über das Entfernen von Containersiegeln. Die Erkennungs-App »LALI Wildfire« erkennt Brände unmittelbar beim Ausbruch und alarmiert Feuerwehrleute automatisch mit allen benötigten Informationen. Beide Projekte befinden sich derzeit in der weiteren Entwicklung, wobei ConnectedSeals intern von der Sigfox Agency und LALI Wildfire von einem ihrer Teammitglieder weiterentwickelt wird. Der Feldtest dieser Devices ist für Juni dieses Jahres in Südfrankreich geplant.

»Die Teilnehmer profitieren vom Zugang zur Sigfox-Technologie, der Betreuung durch unsere Ingenieure und der Möglichkeit zum Networking mit Branchenkontakten – von Risikokapitalgebern bis hin zu Herstellern«, sagt Raouti Chehih, Chief Adoption Officer von Sigfox.

Das diesjährige Hacking House in Taipeh unterstützen das Taiwanese Institute for Information Industry (III), das Industrial Development Bureau und Industriepartner wie UnaBiz, Mighty Net und STMicroelectronics.

»UnaBiz konzentriert sich seit 2016 auf die Förderung von Taiwans Know-how im Hardware-Prototyping und im Fertigungsmanagement. Im Rahmen unseres ersten Hacking House Event in Asien wollen wir IoT-Innovationen zum Leben zu erwecken, indem wir die Sigfox-Technik mit dem Fachwissen unseres Engineering-Talentpools kombinieren«, sagt Philippe Chiu, Chief Technical Officer & Co-Gründer des lokalen Sigfox-Operators UnaBiz.