Schildknecht »Dataeagle«-Funktechnik als globales Monitoring-System

Eine große Vielfalt zeigt die Funkmodul-Serie »Dataeagle DE7000« von Schildknecht.
Eine große Vielfalt zeigt die Funkmodul-Serie »Dataeagle DE7000« von Schildknecht.

Schildknecht hat seine »Dataeagle«-Funktechnik zu einem Monitoring-System mit globaler Connectivity erweitert. Unternehmen können damit viele weltweit installierte Maschinen kostengünstig über ein zentrales Portal gleichzeitig überwachen.

Das »Dataeagle«-M2M-System von Schildknecht setzt auf Mobilfunk als Kommunikationstechnik und ermöglicht es, die weltweit vielen Hundert verschiedenen Mobilfunknetze automatisch - also ohne Umschaltung oder Wechsel der SIM-Karte - und zu einheitlich niedrigen, zuverlässig kalkulierbaren Kosten zu nutzen. Der Schlüssel dazu ist eine in der Hardware des Funkmoduls fest eingebaute universelle SIM-Karte im Zusammenspiel mit einem vom Hersteller als Teil seiner Gesamtlösung entwickelten weltweiten SIM-Karten-Management.

Geräteseitig beruht die Lösung auf den Funkmodulen der Serie »Dataeagle DE7000 M2M«, die in verschiedenen Ausführungen (IP20, IP68, Ex-geschützt) und Bauformen (Gehäuse, DIN-Schiene, Schrankeinbau) einschließlich einer auf OEM-Konzepte ausgerichteten Platinenlösung erhältlich sind. Zur Hardware gehört auch ein Bedien-Panel für das Portal sowie die fest eingebaute SIM-Karte, die unabhängig vom Standort weltweite Konnektivität bietet. Das Gerät kann sich damit in 130 Ländern bei fast 400 Providern in das jeweils stärkste Netz einwählen. Bei schwankender Verbindung wechselt es automatisch in ein stärkeres Netz; trotzdem bleiben die Verbindungskosten konstant, was zu niedrigen und zuverlässig kalkulierbaren Betriebskosten in der Größenordnung von nur wenigen Euro pro Monat führt.

Unterstützt wird die Lösung von einem neu entwickelten SIM-Karten-Management, das Schildknecht unter der Bezeichnung »Managed Service« als Teil seiner Gesamtlösung anbietet. Es umfasst eine komplette Dienstleistungskette für die Kommunikation - von der Sensorankopplung bis zur Parametrierung und Visualisierung der Daten in einem Portal (Portal-Hosting). Für das Portal bekommt der Anwender einen eigenen Zugang, in dem er seine von der Maschine übermittelten Daten analysieren und auf seine Installationen zugreifen kann.

Das »Dataeagle«-M2M-Konzept ermöglicht es Betreibern, sich regelmäßig über den Betriebszustand ihrer Maschinen zu informieren und rechtzeitig Maßnahmen für hohe Verfügbarkeit zu ergreifen, um Kosten durch Ausfall zu vermeiden. Hersteller erhalten Informationen über die aktuellen Betriebsbedingungen und -daten und können damit beispielsweise Wartungseinsätze optimieren und aus Schadensfällen Folgerungen bis hin zur Diskussion über Garantieansprüche ziehen.

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