High-Speed und High-Power Controller für USB Typ C

Da USB Typ C sehr flexibel und leistungsfähig ist, braucht es Port-Controller, die unter anderem auch in intelligenten Steckern zum Einsatz kommen.
Da USB Typ C sehr flexibel und leistungsfähig ist, braucht es Port-Controller, die unter anderem auch in intelligenten Steckern zum Einsatz kommen.

Cypress kann bereits jetzt die ersten Muster des Port-Controllers CCG1 für die neue USB-Variante Typ C liefern und eröffnet so neue Möglichkeiten für die nächste Generation von Rechnern, USB-Kabeln, Netzteilen und Monitoren.

Das Interesse am USB-Typ-C-Standard breitet sich rasch bei Computer-Herstellern aus, denn er ermöglicht kompakte Geräte, anwenderfreundliche Steckverbinder, unterstützt diverse Kommunikationsprotokolle und liefert bis zu 100 W Leistung, was eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem bisherigen USB-Standard mit 7,5 W darstellt. Zusätzlich zu PCI-Express-Signalen kann die neue USB-Variante auch Videodaten übertragen und ermöglicht so Display-Lösungen, die mit nur einem Anschlusskabel auskommen, weil die Stromversorgung über das Datenkabel kommt. USB Typ C ist also auch interessant für Hersteller von Monitoren, Netzteilen und Kabeln.

Die hohe Flexibilität des neuen Standards verlangt allerdings auch der Elektronik mehr ab: So muss ein Port-Controller erkennen, wann und wie herum der USB-Typ-C-Verbinder eingesteckt ist, welche Datensignale zu schalten sind und wie groß das Power-Budget sein darf. Es müssen daher Analog- und Digitalschaltungen im Port-Controller zum Einsatz kommen. Die neuen CCG1-USB-Typ-C-Port-Controller bauen deshalb auf der Mixed-Signal-System-on-Chip-Architektur PSoC 4 von Cypress auf. Die Programmierbarkeit von PSoC hat es Cypress ermöglicht, die Transceiver für die Typ-C-Kommunikation innerhalb weniger Wochen zu integrieren und einen Port-Controller als Erster auf den Markt zu bringen. Cypress gewinnt so einen Vorsprung auf dem Markt für Typ-C-Port-Controller, für den 2015 ein Volumen von 65 Mio. Dollar erwartet wird, das mit einer kumulierten jährlichen Rate von 40 Prozent bis 2019 auf 350 Mio. Dollar wachsen soll. Die CCG1-Controller enthalten die Schaltungen zur Spannungs- und Stromüberwachung, die für Anwendungen in Netzteilen besonders wichtig sind. Auch die Firmware des Controllers, der auf einem ARM Cortex-M0 basiert, ist sehr flexibel und ein Upgrade ist während der Produktentwicklung ebenso möglich wie in der Produktion und später im Einsatz. Dieses Feature ist hilfreich bei künftigen Änderungen der USB-Schnittstellenspezifikation, die sich einfach durch eine Firm­ware-Änderung berücksichtigen lassen. Die Typ-C-Port-Controller-Familie von Cypress ist jetzt als Muster erhältlich und soll noch im März für die Produktion verfügbar sein. CCG1 ist im 40poligen QFN-Gehäuse für Computer, im 16poligen SOIC- und 28poligen SSOP-Gehäuse für Netzteile und als 35poliges WLCSP für Kabel- und Mobilanwendungen lieferbar.


Cypress Semiconductor auf der embedded world 2015: Halle 5, Stand 259