Umfrage zur neuen Mobilfunkgeneration 5G – Fakten statt Fantasien

Das Ende der Frequenzversteigerung wird von vielen als Startschuss für 5G gewertet – mit ganz unterschiedlichen Erwartungen: Politiker freuen sich über 6,55 Milliarden Euro an Mehreinnahmen, die Netzanbieter wiederum klagen über diese Kosten und verlangen im Gegenzug nach Subventionen.

Und viele Smartphone-Nutzer rechnen mit umgehend schnelleren Verbindungen und besserer Netzabdeckung.

Was tatsächlich in Sachen 5G zu erwarten ist, hat Markt&Technik in einer großen Umfrage bei Netzwerkausstattern und Analysten ermittelt. Die Antworten zeichnen ein deutlich anderes, wesentlich differenzierteres Bild: Statt der schnellen Revolution, kommt es zu einer kontinuierlichen Verbesserung der bestehenden Netze und so zu einer schrittweisen Implementierung der neuen 5G-Funktionen.

Eine besondere Herausforderung stellt dabei das mm-Wellen-Frequenzband dar, das zwar die höchsten Datenraten erbringen kann, gleichzeitig aber auch das schlechteste Ausbreitungsverhalten hat. »Millimeterwellen-5G ist eine zukunftsweisende Technologie mit großem Potenzial«, bestätigt Karim Hamed, General Manager of Microwave Communications von Analog Devices. »Es kann aber äußerst schwierig sein, diese Systeme von Grund auf neu zu entwickeln und die Herausforderungen bezüglich Leistungsdaten, Standards und Kosten richtig gegeneinander abzuwägen.«

Welche weiteren Stolpersteine auf dem Weg zu 5G zu beachten sind und welches Potenzial die neue Mobilfunktechnologie hat, beschreibt der Schwerpunkt “5G” der Ausgabe 28 der Markt&Technik.