Innovation Zusammenarbeit mit Startups – eine Anleitung

Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Startups: Kooperation

Konkretisiert sich in etablierten Unternehmen der Wunsch nach einer Zusammenarbeit, dann ist zu sondieren, welche Form dafür die richtige ist.

Das hat sowohl mit der eigenen Firmengröße als auch mit der Branche und den zu erreichenden Zielen zu tun. Hier die beiden geläufigsten Möglichkeiten:

Kooperation: Startups, die erfolgreich am Markt unterwegs sind, können attraktive Kooperationspartner sein. Es ist einfach klüger, gemeinsame Sache mit passenden Gründern zu machen, statt sich von ihnen überrollen zu lassen.

Solche Kooperationen können einem einmaligen Projektzweck dienen oder auf Langfristigkeit ausgelegt sein. Dazu müssen die Beteiligten die Ziele und individuellen Arbeitsweisen der jeweils anderen Seite verstehen.

Startups benötigen von etablierten Unternehmen das Knowhow, die Sicherheit, den Zugriff auf Ressourcen und den Zugang zu einem bereits bestehenden Kundenkreis. Die Etablierten können von der Agilität, dem Wagemut und dem Erfindungsreichtum der Startups profitieren.

Wie sich passende Partner finden lassen?
Das beginnt mit folgenden Fragen:

  1. Welche Kooperationsfelder könnten uns weiterbringen?
  2. Wie können unsere Kunden davon profitieren?
  3. Für wen sind wir als Kooperationspartner interessant?

Danach beginnt die Suche.

Ausschreibungen, Startup-Scouts und Eigenrecherchen helfen dabei. Ist eine Liste mit Wunschpartnern erstellt und die Kontaktaufnahme erfolgreich, wird die Zusammenarbeit entwickelt.

Die Partner müssen sowohl fachlich als auch menschlich gut harmonieren. Jede Beziehung schafft ja immer auch Abhängigkeiten. Und kooperationsungeeignete Partner können sehr schnell Probleme machen.

Prüfen Sie also sorgfältig, mit wem Sie ins Kooperationsboot steigen. Das positive oder negative Verhalten und der gute oder schlechte Ruf Ihrer Partner fallen immer auch auf Sie zurück.Vor allem mittelständische Unternehmen haben bei der Zusammenarbeit mit Startups gute Karten, weil sie meist eine eher schlanke Organisation mit kurzen Entscheidungswegen und schnellen Reaktionsmöglichkeiten haben.