Spielerisch lernen Würth Elektronik unterstützt Calliope

Projektingenieur Frank Puhane erklärt den Schulkindern einige der Anwendungsmöglichkeiten von Calliope mini.
Projektingenieur Frank Puhane erklärt den Schulkindern einige der Anwendungsmöglichkeiten von Calliope mini.

Ein spielerischer Zugang zur digitalen Welt für Schulkinder ab der 3. Klasse mit Hilfe eines programmierbaren Mini-Computers - das ist die Mission von Calliope. Würth Elektronik fördert das Projekt. 

Konkret erhalten Schulklassen in bundesweiten Pilotprojekten kostenlos die sternförmige Platine Calliope mini. Über einen grafischen Editor kann der Calliope mini am PC und künftig auch auf Mobilgeräten programmiert werden. Zu den Unterstützern aus der Wirtschaft gehört Würth Elektronik eiSos, der einen Großteil der verwendeten passiven, elektromechanischen und optoelektronischen Bauelemente kostenfrei beisteuert.  

Informationen und offene Stellen von Würth Elektronik gibt es hier auf Markt&Technik JOB. 

»Das Projekt Calliope hat uns sofort beeindruckt, weil es schon Grundschüler auf spielerische und kreative Weise an Informatik, Elektronik und Robotik heranführt«, sagt Oliver Konz, CEO von Würth Elektronik eiSos. 
Durch die Spende der Bauteile trägt Würth Elektronik zur kostenlosen Verteilung möglichst vieler »Minicomputer« bei. 

Daneben bringt sich Würth EiSos als Botschafter der gemeinnützigen Calliope gGmbH in das Projekt ein. Zusätzlich zum Engagement als Projektpartner hat das Unternehmen am 18. Oktober 2017 zwei dritte Lernfamilien der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau ausgestattet. CEO Oliver Konz selbst erklärte dabei den Kindern, was Würth Elektronik eiSos macht. »Jedes Kind soll die Freie Schule Anne-Sophie als Gewinner verlassen«, wünscht sich Bettina Würth, Beiratsvorsitzende der Würth-Gruppe und Initiatorin der Freien Schule Anne-Sophie. 

Eine ähnliche persönliche Übergabe der kleinen smarten Sterne ist für eine Schulkasse der Freien Schule Anne-Sophie in Berlin-Zehlendorf geplant. Trägerin beider Schulen ist die Würth-Stiftung. 

Kleines Board mit großem Potenzial 

Eine Matrix aus 25 LEDs und zwei Knöpfen dienen dem Calliope mini als Benutzerschnittstelle. Zusätzlich verfügt der Minicomputer über eine USB- und eine Bluetooth-Schnittstelle zur Programmierung. Der nach der griechischen Muse für epische Dichtung, Wissenschaft und Philosophie benannte Minicomputer hat Bewegungs-, Beschleunigungs-, Licht- und Temperatursensoren, Lautsprecher sowie ein Mikrofon. Weitere Sensoren können angeschlossen werden. Calliope mini bringt zudem Treiber für Elektromotoren mit und kann so auch Teil eines Roboters werden. 

Innerhalb des Calliope-Projektes werden Lernbegleiter geschult und bekommen Anregungen, wie sie den Minicomputer im Unterricht einsetzen können.

Weitere Partner und Sponsoren im Projekt sind Google, der Cornelsen Verlag, SAP, Bosch, NXP, Nordic Semiconductor, Schleicher Electronic, die Roberta-Initiative, die Deutsche Telekom Stiftung, Microsoft, Wissensfabrik, urbn pockets, der Beirat junge digitale Wirtschaft beim BMWi, die Bergische Universität Wuppertal, Flaneur Design und GGS Mommsenstraße.