Markt&Technik Roundtable Wie flexibel kann die Arbeitswelt in der Industrie werden?

Weiterbildung in riesigen Workshops bei Phoenix Contact

Letzterem kann Prof. Gunther Olesch nur beipflichten. Er ist Geschäftsführer Personal, Informatik und Betriebstechnik bei Phoenix Contact. Sein Unternehmen treibt den Wandel zu Industrie 4.0 voran, entwickelt Produkte, die Industrie 4.0 und die Vernetzung von Maschinen und Geräten in der Lieferkette überhaupt erst ermöglichen: vom Kunden der bestellt, bis zur Auslieferung.

16.000 Mitarbeiter hat Phoenix Contact weltweit. Wenn Olesch von New Work spricht, dann auch davon, wie es ist, Menschen mitzunehmen aus einer alten, analogen in eine neue, digitale Welt, »in der die Menschen anders denken müssen«. Sie von der Notwenigkeit des digitalen Wandels zu überzeugen.

Dabei steht Phoenix Contact wie andere Industrieunternehmen auch vor einer heterogenen Belegschaft, in der manche weiter sind als andere. Zwar habe es die junge Generation naturgemäß leichter als manche 55-jährigen, manchmal sei es aber auch umgekehrt. Olesch sieht die Aufgabe von Phoenix Contact darin, alle im Zuge des Wandels zu Industrie 4.0 mitzunehmen, »keinen dabei zurückzulassen«.

Phoenix Contact setzt aus diesem Grund auf Qualifizierung, hat dazu ein Bildungszentrum für Digitalisierung gebaut und veranstaltet riesige Workshops, wo Einheiten von 600 bis 1000 Leute zusammenkommen. Die Kosten? »35 Mio. Euro, auch für uns ein Happen«, so Olesch.