Arbeitsmarkt »Verschärfung der Fachkräfteproblematik wahrscheinlich«

27.100 Ingenieure waren im vergangenen Dezember arbeitslos. Verglichen mit dem Vormonat nahm die Arbeitslosigkeit damit um 0,6 Prozent leicht ab.

»Die Zahl verdeutlicht, dass trotz Wirtschaftskrise auch auf dem Ingenieurarbeitsmarkt praktisch Vollbeschäftigung herrscht«, sagt VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. Allerdings sank zum Ende des Jahres die Zahl der offenen Stellen auf 49.200. Damit betrug die Fachkräftelücke 24.100 Personen.

»Unternehmen haben immer noch Schwierigkeiten mit der Besetzung ihrer offenen Stellen. Zwar schwankt die Ingenieurlücke aufgrund der Wirtschaftskrise, allerdings ist eine Verschärfung der Fachkräfteproblematik nach dem erwarteten wirtschaftlichen Aufschwung sehr wahrscheinlich«, kommentiert Fuchs. Die meisten offenen Stellen im Dezember 2009 gab es bei Maschinen- und Fahrzeugbauingenieuren. Hier wurden rund 17.400 Vakanzen errechnet.