Qualitätsmanager für E-Mobility Stolze Pioniere

Dirk Leesten (r.) und Jutta Benteler arbeiten im Qualitätsmanagement der Phoenix Contact E-Mobility GmbH. Mit den Kollegen aus dem Labor arbeitet das Q-Team eng zusammen.
Dirk Leesten (r.) und Jutta Benteler arbeiten im Qualitätsmanagement der Phoenix Contact E-Mobility GmbH. Mit den Kollegen aus dem Labor arbeitet das Q-Team eng zusammen.

Ohne zertifizierte System- und Prozessqualität kommt der Automobilindustrie kein Lieferant ins Haus – auch nicht im Bereich Elektromobilität. Wichtig für den Erfolg von Phoenix Contact E-Mobility ist daher das Q-Team, in dem Jutta Benteler und Dirk Leesten arbeiten.

»Wir fahren mit dem Auto mit 200 km/h über einen Feldweg und teeren gleichzeitig die Straße, auf der wir fahren wollen.«

So beschreibt Qualitätsmanager Dirk Leesten die plötzliche Aufbruchstimmung der Automobilindustrie in Richtung Elektrifizierung. Seit fünf Jahren liefert die Phoenix Contact E-Mobility GmbH als Komplettanbieter Komponenten der Ladeinfrastruktur, darunter auch Inlets für die Stromer, die die Automobilindustrie jetzt zunehmend auf den Markt bringt. Zertifiziertes Qualitätsmanagement und die exakte Einhaltung von Normen und Richtlinien, wie etwa die bereits in 2017 im Unternehmen eingeführte, internationale Richtlinie IATF 16949, sind unabdingbar für die Zulieferer im Automotive-Bereich.

Für Leesten als Qualitätsmanager bedeutet das: »Sehr viel Einsatz, sehr viel Arbeit.«

Denn auch wenn die Automobilindustrie nach langer Lethargie gerade den Turbo in Richtung Elektroantriebe zünde, bedeute das nicht, dass sie auch nur einen Millimeter von ihren hohen Anforderungen an ihre Lieferanten abweiche oder gar bereit wäre, mehr Fehlertoleranz an den Tag zu legen. Im Gegenteil. »In der Automobilindustrie gibt es nur schwarz oder weiß, erfüllt oder nicht erfüllt«, weiß Leesten.

Abweichungen vom definierten Prozess sind ihm deswegen berufsbedingt ein Graus.

Zusammen mit seiner Kollegin Jutta Benteler und einer 17-köpfigen Abteilung kümmert er sich darum, dass alle Richtlinien immer ausnahmslos erfüllt und neue Anforderungen wie die IATF 16949 bei Phoenix Contact e-Mobility zügig und sorgfältig umgesetzt werden. »Unser Vorteil dabei: Wir sind mit knapp 200 Leuten noch relativ klein, viele Strukturen schaffen wir gerade erst.«

Das heißt für neue Mitarbeiter, dass sie sich aktiv einbringen können. Jutta Benteler ist studierte Wirtschaftsingenieurin mit Fachrichtung Qualitätsmanagement und seit drei Jahren in Schieder mit an Bord. Die Automobilbranche habe mit der IATF 16949 noch mal eine Schippe draufgelegt. »Ich kümmere mich um alles, was damit im Zusammenhang steht. Denn die zentrale und international wichtigste Norm für das Qualitätsmanagement der Automobilindustrie ist die Voraussetzung dafür, dass wir die Automobilhersteller beliefern können.« Und die Kunden, vor allem auch die asiatischen Autohersteller, setzen noch mal ihre eigenen Forderungen an die Qualitätsmanagementsysteme ihres Konzerns und damit auch ihrer Lieferanten oben drauf. Viel zu tun also für das Q-Team.

Was muss man für ein Mensch sein, um im Qualitätsmanagement Erfüllung zu finden?

Benteler lacht: »Ich bin natürlich sehr strukturiert, mein Schreibtisch ist meistens aufgeräumt! Ich muss immer wissen, wo ich meine Sachen finde, sonst würde es schnell schwierig.« Spannend sei, dass man mit so vielen verschiedenen Abteilungen im Haus zu tun habe, sagt Benteler. »Man sieht jeden Tag in die Zukunft. Darf mit im Labor sein, sieht, wie die Prozesse ablaufen, wie sie dokumentiert werden. Und wenn ich dann zufällig bei einer Fernsehreportage unseren Stecker sehe, dann macht mich das schon auch stolz auf unsere Pionierarbeit!«

Jobangebote

Als schnell wachsende Unternehmensgruppe bietet Phoenix Contact Technikbegeisterten vielfältige Möglichkeiten für den Berufseinstieg und Chancen für die Weiterentwicklung. Die aktuellen Jobangebote finden Sie in der Stellenbörse, oder schreiben Sie uns eine Initiativbewerbung.