Statt Kurzarbeit Startup launcht Plattform für Personalpartnerschaften

Die Mindshyft-Gründer Philipp Langhanke (links) und Till Pape.
Die Mindshyft-Gründer Philipp Langhanke (links) und Till Pape.

Wer unter Auftragseinbrüchen leidet, kann als Alternative zur Kurzarbeit seine Mitarbeiter befristet an Firmen vermitteln, die einen akuten Personalmangel haben. Das Berliner Startup Mindshyft hat eine kostenlose Plattform für Personalpartnerschaften gelauncht.

Personalpartnerschaften seien ein innovatives Instrument, um Mitarbeiter vor Einkommensverlusten schützen zu können, erklärt  Philipp Langhanke, Co-Gründer und CEO von Mindshyft. Gleichzeitig profitierten andere Unternehmen, die ihren kurzfristigen Personalmehrbedarf nicht decken können.

Der Anmeldeprozess auf mindshyft.de: Unternehmen im Krisenmodus laden die Angaben ihres zur Verfügung stehenden Personals in einem Profil hoch – mit den jeweiligen örtlichen und zeitlichen Verfügbarkeiten; Unternehmen mit Personalbedarf können diesen über mindshyft.de anfragen oder eigene Bedarfe signalisieren.

Adressiert sind Unternehmen aller Branchen in Deutschland. 

Erst vor kurzem hatte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales auf seiner Homepage klargestellt, dass viele Beschränkungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) in der Corona-Krise großzügiger ausgelegt werden. Entscheidend sei, dass entsprechende Voraussetzungen bei der Arbeitnehmerüberlassung zuträfen, wie zum Beispiel die Zustimmung der Mitarbeiter oder dass das Unternehmen nicht dauerhaft als Arbeitnehmerüberlasser tätig ist.