Bedarf an Spezialisten für HIL, SPS, CAD und FPGA hat sich verdoppelt Selbstständige Ingenieure sind gefragt

Im vergangenen Jahr waren mehr als doppelt so viele freie Spezialisten für Hardware in the Loop (HIL) und Automatisierungstechnik/SPS gefragt wie im Vorjahr, meldet das Projektportal für IT und Engineering, GULP.

Und auch die Anfragen an Freiberufler in den Bereichen FPGA-Entwicklung und CAD-Konstruktion haben sich verdoppelt. Auch freiberufliche Ingenieure mit Kompetenzen in Hardware-Entwicklung, Requirements Engineering und Embedded Systems waren 2011 gefragt, zeigt eine Jahresauswertung von GULP. Besonders stark, nämlich um 142 Prozent, hat die Anzahl der Projektanfragen im Bereich HIL (Hardware in the Loop) zugenommen: 2010 wurden in 281 Projektanfragen HIL-Spezialisten gesucht, 2011 in 680. Verdoppelt hat sich auch die Nachfrage nach Spezialisten für Automatisierungstechnik/SPS (Anstieg der Projektanfragen um 118 Prozent), CAD (Anstieg um 95 Prozent) und FPGA-Entwicklung (Anstieg um 94 Prozent). Nicht ganz so hoch, aber immer noch deutlich fällt die Zunahme in den Bereichen Hardware-/Elektronik-Entwicklung, Requirements Engineering und Embedded Systems aus.

Zwei Hauptgründe für die starke Nachfrage sieht Stefan Symanek, Marketing-Leiter von GULP: „Einerseits ist die Nachfrage nach Ingenieuren in der deutschen Wirtschaft derzeit hoch. Ein Fachkräftemangels in manchen Engineering-Bereichen ist unweigerlich da und nicht zu übersehen. Zweitens ist der Bedarf der Unternehmen an externer Engineering-Unterstützung gestiegen – gleichzeitig locken die höheren Verdienstmöglichkeiten immer mehr Ingenieure in die Selbstständigkeit.“ Die Anzahl der Profile aus dem Bereich Engineering in der GULP Datenbank sei infolgedessen innerhalb eines Jahres von 7.500 auf 10.000 (Dezember 2011) gestiegen. Symanek: „Das Modell der Projektarbeit, das sich seit Jahren in der IT etabliert hat, ist immer stärker auch im Engineering angekommen.“