Branchentreff Mikroelektronik an der TU Dresden wirbt um Studenten „Sächsische Mikroelektronik bedeutet nicht nur Chips und Speicher“

Bei der Veranstaltung des "Career Service" der TU Dresden und dem Branchennetzwerk Silicon Saxony e.V. trafen etwa 150 Studenten auf 30 Firmenvertreter.
Bei der Veranstaltung des "Career Service" der TU Dresden und dem Branchennetzwerk Silicon Saxony e.V. trafen etwa 150 Studenten auf 30 Firmenvertreter.

Auf dem ersten Branchentreff Mikroelektronik präsentierten sich Sachsens Technologiefirmen als interessante potenzielle Arbeitgeber.

Bei der Veranstaltung vom "Career Service" der TU Dresden und dem Branchennetzwerk Silicon Saxony e.V. trafen etwa 150 Studenten auf 30 Firmenvertreter. Heinz Martin Esser, Vorstand von Silicon Saxony e.V. warb mit vielen Möglichkeiten für Nachwuchsingenieure. In der Region gebe es hervorragende Chancen und interessante Jobs. „Sächsische Mikroelektronik bedeutet nicht nur Chips und Speicher – die Branche ist hier sehr vielschichtig aufgestellt", sagte Esser. "Gerade die zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen suchen ständig nach gut ausgebildeten Fachkräften, um ihre freien Stellen zu besetzen. Die sächsischen Firmen brauchen kluge Köpfe", so Esser. Um im Silicon Saxony einen Job zu finden, müsse man nicht zwingend Mikroelektronik studieren: "Eine Spezialisierung im Bereich Mikroelektronik ist hilfreich, aber nicht zwingend. Die nötigen Schlüsselqualifikationen kann man auch nach dem Studium erwerben.“
 Neben Heinz Martin Esser warb auch Prof. Thomas Mikolajick, Koordinator des Spitzenclusters "Cool Silicon", für den Hightech-Standort Sachsen. In seinem Vortrag stellte er den internationalen englischsprachigen Studiengang "Nanoelectronic Systems" an der TU Dresden vor: Hier beschäftigen sich internationale Studierende, unter anderem aus China und Indien, mit Fragen rund um Energieeffizienz in der Informations- und Kommunikationsbranche (IKT). Dieses Thema ist Ziel des renommierten Forschungsverbundes von "Cool Silicon".
Teilnehmende Firmen beim Branchentreff Mikroelektronik waren Advanced Mask Technology Center, Anvo-Systems Dresden, Azzurro Semiconductors, Cicor Microelectronics - RHe Microsystems, Fraunhofer-Center Nanoelectronic Technologies, Globalfoundries, Harting, Infineon, MINTsax.de, Plastic Logic und Roth & Rau MicroSystems.