Künstliche Intelligenz Prof. Kröger: Die Hörsäle sind voll

Herausforderung KI: Ingenieure müssen ein Stück ihrer bisherigen Top-Down-Kontrolle abgeben.
Herausforderung KI: Ingenieure müssen ein Stück ihrer bisherigen Top-Down-Kontrolle abgeben.

Künstliche Intelligenz ist gerade das Hype-Thema in der Industrie und an den Hochschulen. Neue Stellen entstehen in der Industrie und in der Forschung. Jüngstes Beispiel: Amazon will 100 neue Stellen schaffen. Doch sind genug Ingenieure vorhanden, die KI können?

Prof. Dr. Torsten Kröger vom KIT in Karlsruhe ist sich da im Live-Stream-Interview sicher: Die nächste Generation von Ingenieuren können alle KI, sie werden ein viel besseres Verständnis dafür haben, was datengetriebene Ansätze erreichen können.

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In Karlsruhe würden in der Grundlagenvorlesung Robotik und maschinelles auch über 450 Informatiker zuhören. Die Hörsäle platzen aus allen Nähten, berichtet Kröger und ist optimistisch, dass mit weiteren Industrieprojekten die Bedeutung weiter wächst. 

Neben den Maschinenbauern sind es aber auch die US-Konzerne die investieren. Um die angewandte Forschung zur Künstlichen Intelligenz auszubauen, plant Amazon, in den nächsten fünf Jahren 100 Stellen für hochqualifizierte Mitarbeiter im Tübinger Research Center zu schaffen. Hintergrund ist eine strategische Partnerschaft mit der Max-Planck Gesellschaft. 

Der Standort Tübingen wird das vierte Research Center von Amazon in Deutschland nach Berlin, Dresden und Aachen und wird sich auf KI-Forschung konzentrieren, durch die die Kundenerfahrung insbesondere bei visuellen Systemen verbessert werden soll. Kunden, die verschiedene Produkte und Services von Amazon – wie Amazon Web Services und Alexa – nutzen, werden von den Forschungsergebnissen profitieren.