Karriere mit Spannung Power-Module entwickeln bei Würth Elektronik eiSos in München

Ralf Regenhold (sitzt) inmitten seines Teams. Der Division Manager MagI³C-Power-Module bei Würth Elektronik eiSos in München-Garchingie erklärt Bewerbern die Arbeit am besten einfach von A bis Z.
Division Manager Ralf Regenhold sitzt inmitten seines Teams. Die MagI³C-Power-Module werden bei Würth Elektronik eiSos am Business-Campus Garching entwickelt.

In unmittelbarer Nachbarschaft zur TU München, der Autobahn A9 und den Isarauen arbeitet das Team von Ralf Regenhold, Division Manager MagI³C-Power-Module bei Würth Elektronik eiSos am Business-Campus Garching. Wie erklärt er Bewerbern die Arbeit hier am besten? Vielleicht einfach von A bis Z!

A wie Aufgabe, Arbeitsklima: »Einmal am Tag, meist kurz vor Mittag, treffen sich die Entwickler von Würth Elektronik eiSos‘ Power-Schmiede und besprechen ihre Projekte: Welche Aufgaben warten noch und wo steht jeder? Braucht jemand Unterstützung? Der tägliche Termin dient der Koordination, denn Arbeitsaufträge werden vom Team selbst gelöst. Wenn jemand Hilfe braucht, dann springen andere mit ein!«

B wie Bewerber: »Er oder sie hat und nimmt sich Freiheitsgrade, hat Lust auf Spannungsversorgung und ist zielorientiert. Eine gewisse Erfahrung im Bereich Power wäre wichtig. Vor allem zwei Studiengänge sind interessant: Elektrotechnik und Mechatronik mit Fokus auf Elektronik.
In meinem Bereich haben eigentlich alle einen Universitätsabschluss, mindestens den Bachelor. Er sollte Lust auf unsere Produkte und auch mal auf die Extrameile haben. Denn „Das haben wir noch nie gemacht“ gibt es bei uns nicht.«

C wie Chef: »Unterstützen, nicht kontrollieren - das beschreibt meinen Führungsstil am besten. Gegenseitiger Respekt, Augenhöhe. Keine Totschlags-Argumente, weil man ja der Chef ist. Beide Seiten müssen sich wohl fühlen.«

D wie „Datenblätter schreiben“: »Das Schreiben von umfangreichen Datenblättern und Applikationshinweisen, mit weit mehr Informationen und Details als normalerweise üblich, gehört zu den Aufgaben unserer Entwickler dazu. Etwa zum Layout auf der Leiterplatte: Da erklären wir jede einzelne Beschaltung. Das in einer ansprechenden Form ins Datenblatt zu bringen ist gar nicht immer so einfach und unsere Kunden danken es uns.«

E wie EMV-Messkammer: »Wir unterstützen den Kunden, wenn er Probleme hat, zum Beispiel mit eigenen EMV-Messkammern, mit denen wir auch alle unsere Boards vorab testen. Wir kennen alle EMV- und Sicherheitsnormen. Wenn der Kunden isolierte Spannungsversorgungen einsetzt, beraten wir ihn und können – anders als unser Wettbewerb – Empfehlungen für die Filter geben, da Induktivitäten und Kondensatoren zum Portfolio von Würth Elektronik eiSos gehören.«

F wie Freiheitsgrade: »Teamarbeit und Freiheitsgrade werden großgeschrieben, deshalb bin ich damals vor vier Jahren zu Würth Elektronik gewechselt. Mir gefiel die Entscheidungsfreiheit, die Startup-Mentalität. Und die Möglichkeit, die Power-Modul-Division als eigenen Bereich innerhalb der Würth Elektronik aufzubauen und wachsen zu lassen.«

G wie Garching: »Seit gut fünf Jahren gibt es jetzt unser Electronic Design & Application Center. Mit unserem extrem gut ausgestatteten Labor und zusammen mit den EMV-Kammern im zweieinhalb Stunden entfernten Waldenburg greifen wir auf eine Ausstattung zurück, von der die meisten Halbleiterhersteller nur träumen können.«

H wie Home-Office: »Ist eine Option, ja! Nur leider eben nicht immer zu realisieren, denn das Labor-Equipment zum Beispiel kann man ja schlecht mit ins Home-Office nehmen. Um die Kernarbeitszeit herum kann man flexibel anfangen und aufhören.«

I wie Innovation: »Wir halten engen Kontakt zu Universitäten und Startups, sponsern Uni-Projekte wie das TechFest der TU München, um neue Märkte und Trends zu entdecken und auch um unsere Produkte bekannt zu machen. Beim Startup Design Contest stellen wir Entwicklungs-Boards zur Verfügung, mit denen Studierende in zwei Tagen ein System bauen. Hierdurch finden wir auch neue Mitarbeiter.«

J wie Job: »Anders als im großen Konzern können unsere Entwickler sehr breit an den verschiedensten Projekten und Aufgaben arbeiten, etwa Miniaturisierung oder Package-Entwicklung: Geht es noch kleiner? Wie bekommt man die Wärme aus dem Modul? Auch die elektronische Simulation einer Schaltung gehört zum typischen Aufgabenspektrum, da vergehen schon mal ein paar Stunden Zeit am CAD-System. Parallel kommen Tests im Labor dazu; die Boards dazu entwickeln wir im Team selbst, um Prototypen im Labor testen zu können und um das Verhalten der Neuentwicklung dokumentieren zu können. Die Vielfalt der Aufgaben, die wir hier am Standort Garching bieten können, macht die Arbeit interessant und häufig auch knifflig!«

K wie Konflikte, Kantine: »Konflikte gibt es immer; wichtig ist, wie man damit umgeht und dass man sie gleich anspricht. Das wird bei uns sehr geschult und auch gelebt. Wie es einem selbst gerade geht mit diesem Konflikt, und dann Feedback geben. Dann kann der andere reagieren. Zum Essen gehen wir gerne gemeinsam, hier vor Ort auf Restaurant-Niveau, aber zum Preis einer Kantine. Vier Mahlzeiten zur Auswahl, Essen mit Blick auf den See. Toll.«

L wie Lebenslauf: »Der Lebenslauf eines Bewerbers, einer Bewerberin sollte schlüssig sein, mit erkennbar rotem Faden und Qualifikation.«

M wie MagI³C: »Unsere Kernkompetenz trägt den Namen MagI³C: Magnetic Integrated, Intelligent IC. Dabei handelt es sich um Power-Module, einfach einzusetzende DC/DC-Wandler mit integriertem Regler-IC, Induktivität und Kondensatoren für den Einsatz in Industrieelektronik und Automatisierung, unser größter Markt. Aber auch für den wachsenden Bereich der Weara­bles oder IoT-Anwendungen. Unsere Powermodule wandeln Bus-Spannungen von 24 V, 12 V, 5 V oder 3,3 V in die Spannung um, die der Designer auf der Leiterplatte braucht. Möglichst klein und kompakt sollen die Power-Module sein, das ist die stetige Herausforderung an unser Team, damit die Innovation die Probleme für möglichst viele Kunden löst.«

N wie neue Kollegen: »Sie werden bei uns durch unser Team gründlich eingearbeitet; dazu gehört auch, die anderen Bereiche der Würth Elektronik kennenzulernen. Dinge voranbringen, Innovation betreiben, erfolgreich sein, im Unternehmen Verantwortung übernehmen, kurz: viel Freiheit.«

O wie Office: »Mein Team im Business-Campus München/Garching. Andere Teams im Produktmanagement auch in Waldenburg und Barcelona, in Berlin und Trier.«

P wie Produktportfolio: »Wir entwickeln nicht ins Blaue: Der Nutzen für möglichst viele Kunden steht im Vordergrund. Der Fokus liegt dabei auf Industrieelektronik und Automatisierung, wachstumsstarke und wenig volatile Bereiche, mit Fokus auf Europa. Der Markt für Stromversorgung wächst ständig, und mit ihm unser Produktportfolio: Kondensatoren, Schwingquarze, Wireless-Produkte.«

Q wie Qualität: »More than you expect. Alles was wir tun, sollte kundenorientiert sein. Wir möchten den Kunden überraschen mit extra gutem Service. Hat er Probleme mit seinem Design, sind wir zur Stelle: Schicken Sie mal Ihren Schaltplan, schicken Sie mal das Layout, wir schauen uns das gerne an. Das haut die Kunden vom Hocker, die kennen das nicht!«

R wie Respekt: »Ist mir wichtig im Umgang miteinander. Und ich achte auf die Bedürfnisse meiner Mitarbeiter, frage, was sie brauchen, wie es ihnen gerade geht. Diese an sich einfache Frage habe ich in früheren Firmen oft vermisst. Ich sage meinen Mitarbeitern nicht jeden Tag, was sie zu tun haben. Sie wissen ganz alleine, was ansteht. Wichtig ist mir, meine Kollegen, meine Teammitglieder zu unterstützen, wenn sie ein neues Projekt oder eine neue Aufgabe beginnen. Anfangs vielleicht lieber etwas mehr miteinander sprechen, technisch schulen und trainieren. Aber sobald ich merke, jetzt läuft jemand alleine, darf er bzw. sie eigenständig weiterarbeiten.«

S wie Studenten: »Studenten haben wir immer mindestens zwei mit im Team. Ziel: Übernahme. Sie bringen sehr viel Leben und Vitalität rein, haben neue Ideen, sind anspruchsvoll. Bei uns dürfen sie gleich an konkreten Projekten mitarbeiten. Wir wählen ihre Projekte so aus, dass sie sowohl aus Forschersicht interessant sind als auch einen praktischen Nutzen für Würth Elektronik bringen. Manchmal resultiert daraus ein neues Produkt oder Service für uns, wie beim Online-Tool „REDEXPERT“ – das Ergebnis einer Studienarbeit.«

T wie Team: »Da ist ein Riesen-Teamgeist vorhanden, es macht Spaß, so viele Freiheitsgrade zu haben und eigenständig zu arbeiten. Wir unterstützen uns gegenseitig und übernehmen im Team flexibel unterschiedliche Aufgaben. Also nicht wie in einem Großunternehmen, wo man nur einen ganz kleinen Bereich zu verantworten hat. Das Team entscheidet selbst, wer was tut. Das Management gibt nur das Ziel vor und – in Absprache mit dem Team – den Zeitraum.«

U wie Unternehmenswerte: »Inhaber Reinhold Würth hat gerade mitgeteilt, er investiere so lange nicht in den USA, wie Donald Trump an der Macht ist. Ein amerikanischer Präsident wechselt, unsere Unternehmenswerte nicht. Wir leben sie gemeinsam mit Kunden und Kollegen, respektieren andere Meinungen und Kulturen. Allein mein Team vereinigt eine Vielzahl. Würth ist seinen Prinzipien treu und steht für langfristige zuverlässige Partnerschaft.«

V wie Vorstellungsgespräch: »Der wichtigste Punkt, der uns interessiert: Was motiviert die Person? Passt er/sie bei uns in die Firma und ins Team? Hat er bzw. sie Lust auf die Aufgabe und bringt dafür Begeisterung mit? Solchen Kandidaten bieten wir ein sicheres, stark und weltweit wachsendes Marktsegment, herausfordernde Entwicklungsarbeit und die Perspektive, in einem Markt zu arbeiten, der stabil ist.«

W wie Wertschätzung: »Der Umgang miteinander ist uns besonders wichtig. Das kriegt man mit, wenn man sich hier bewirbt. Bei einem Schnuppertag, der fester Bestandteil unseres Auswahlprozesses ist, lernt man das Klima kennen.«

X wie Xpect: »‚More than you expect‘, unser Kundenversprechen, gilt auch für Bewerber und Mitarbeiter. Sie können bei uns echte Produktentwicklung und vielfältige Aufgaben erwarten, angefangen beim Konzept eines neuen Produktes über die Markt- und Kundenrecherche, die Simulation bis hin zum Test unter realen Produktionsbedingungen.«

Y wie Yacht: »Sie ziert unsere Karriereseite. Ihr Segel mit seinen drei Ecken steht sinnbildlich für unsere Personalentwicklung: Karriere, Fachkönnen und Persönlichkeit betrachten und fördern wir immer in ihrer Gesamtheit. Häufige Schulungen und Workshops sorgen dafür, dass die fachliche und persönliche Entwicklung der Belegschaft nie aus dem Fokus geraten. Würth Elektronik bietet in allen Bereichen sehr gutes Entwicklungspotenzial.«

Z wie Zielgruppe: »Entwickler von kleinen und mittelgroßen Kunden, das ist unsere Zielgruppe. Ihre Anforderungen an eine Spannungsversorgung, je nach Anwendungsbereich und Normung, um sie auf der Leiterplatte zu integrieren. Wie, wie schnell, mit welchen Gehäusen? Eine Gratwanderung zwischen Flexibilität und Normen.«