Umfrage von BDA und Microsoft Modernisierungsschub für die Arbeitswelt

Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland: "Auf der CeBIT 2016 zeigen wir gemeinsam mit Partnern und Kunden, wie und wo das Digitale Wirtschaftswunder in Deutschland bereits stattfindet."
Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung bei Microsoft Deutschland.

Arbeitgeber sehen die deutsche Wirtschaft gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen. So hätten viele Firmen in die Digitalisierung investiert, erklärte die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) unter Berufung auf eine repräsentative Umfrage im Auftrag der BDA und Microsoft.

Die Umfrage zeige, dass Unternehmen in der Corona-Pandemie eine hohe organisatorische Anpassungsfähigkeit bewiesen hätten. Zwei Drittel der Befragten sagten demnach, dass sie sich während der Pandemie neue Arbeitsweisen angewöhnt hätten. Die Hälfte habe angegeben, dass ihre Firma insgesamt flexibler geworden sei. Knapp die Hälfte der Beschäftigten gebe an, dass ihr Unternehmen in Software investiert habe.

Die Firmen hätten die «richtigen Weichenstellungen» vorgenommen, erklärte Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung bei Microsoft Deutschland: «Ich bin zuversichtlich, dass wir kein Digitalisierungs-Strohfeuer erleben, sondern tatsächlich einen langfristigen Digitalisierungsschub sehen werden.»

BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter erklärte anlässlich einer Veranstaltung unter dem Namen ««#futurework20» in Berlin: «Wir haben in der Krise einen massiven Modernisierungsschub in der Arbeitswelt erlebt.» Investitionen in die Digitalisierung seien Investitionen in die Zukunft.» Dies trage entscheidend zur Anpassungsfähigkeit der Unternehmen bei. Flexibilität habe sich für Unternehmen wie Beschäftigte als entscheidender Vorteil erwiesen.