MINT und Umwelt MINT-Weiterbildung macht Sinn

Damit Wissen immer auf einem aktuellen technischen Stand ist, sind Weiterbildungen unentbehrlich.
Damit Wissen immer auf einem aktuellen technischen Stand ist, sind Weiterbildungen unentbehrlich.

Globale Probleme wie die Begrenzung der Erderwärmung oder die Bekämpfung des Plastikmülls erfordern technische Lösungen und damit MINT-Experten, wirbt das zfh - Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund für sein Fernstudienangebot.

Fernstudienangebote, wie sie die Hochschule Darmstadt in Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule Aschaffenburg und dem Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund anbieten, halten MINT-Wissen auf einem aktuellen technischen Stand.

Im zfh-Verbund gibt es rund 15 technisch-naturwissenschaftliche Fernstudienangebote, beispielsweise Informatik an der Hochschule Trier mit dem Abschluss Master of Computer Science. zfh-Sprecherin Ulrike Cron: “Das Besondere an diesem Fernstudienangebot ist, dass es sich an Quereinsteiger richtet, die ihre praktischen Erfahrungen wissenschaftlich fundiert ausbauen möchten. Sie können einzelne Module belegen und nach jedem Semester entscheiden, ob sie das Studium mit einem Hochschulzertifikat abschließen oder bis zum Masterabschluss weiter studieren möchten.”

Daneben gibt es Elektrotechnik an der Hochschule Darmstadt mit Abschluss Master of Science, “für alle, die einen Masterabschluss anstreben und ihr Wissen auf einen aktuellen Stand bringen möchten”, so Cron.

Zuverlässigkeitsingenieurwesen (M.Eng.) kann ebenfalls an der Hochschule Darmstadt nebenberuflich belegt werden - Cron: “Hier haben Fernstudierende zum Beispiel Smart-Lösungen für mehr Barrierefreiheit entwickelt und auf der diesjährigen Hannover Messe vorgestellt.”

Im Bereich Konstruktionsbionik (M.Eng.) an der HTW Saar werden technische Lösungen nach dem Vorbild der Natur entwickelt.

“MINT-Studiengänge sichern die Zukunft in mehrfacher Hinsicht: Zum einen sind sie für ökologische Lösungen unentbehrlich und zum anderen bieten sie beste Karriereperspektiven”, wirbt Ulrike Cron. "Besonders wichtig ist es, Frauen  - möglichst von Anfang an - für MINT-Fächer zu gewinnen. Frauen mit ihrem Talent für vernetztes und ganzheitliches Handeln können sie damit ökologisch sinnvolle Projekte realisieren und sich gleichzeitig Karriereperspektiven  für Führungspositionen sichern."

Auch auf den “Sinn” eines MINT-Studiums weist das zfh noch einmal explizit hin. Denn schließlich sei der Plastikmüll auch mit immer strengeren Gesetzen und Auflagen immer noch im Meer und das Mikroplastik in der gesamten Umwelt. Naturwissenschaftler und Techniker seien auf der Suche nach Methoden, um das vorhandene Mikroplastik herauszufiltern und so zu verarbeiten, dass keine umweltschädlichen Stoffe zurückbleiben sowie nach Ersatzstoffen für Kunststoffe mit möglichst ähnlich attraktiven Eigenschaften.

Auch die Frage, wie wir in Zukunft von einem Ort zum anderen kommen werden, beantworten MINT-Experten. Autonomes Fahren und eine bessere Vernetzung der Verkehrssysteme sind hier die derzeitigen Schwerpunkte. Die Sicherheit und Zuverlässigkeit dieser Systeme sind dabei besonders wichtig – beides Aspekte, die etwa im Fernstudiengang Zuverlässigkeitsingenieurwesen betrachtet werden.

Und in der Elektrotechnik und Informatik werden nicht nur Produkte für das assistierte Leben entwickelt, damit Menschen mit körperlichen Einschränkungen möglichst selbstbestimmt leben können, auch für die Energiewende ist ein entsprechendes Sudium der Motor, Teamarbeit und Kommunikation untereinander in Zusammenarbeit vieler Fachbereiche vorausgesetzt. Nur dann habe die Lösung solch komplexer Aufgaben Aussicht auf Erfolg, betont das zfh.