DIHK-Arbeitsmarktreport Jede zweite Stelle ist schwer zu besetzen

Der Fachkräftemangel sei inzwischen ein volkswirtschaftlicher Engpass und auch der zentrale Engpass für viele politische Vorhaben in diesem Land, so DIHK-Vize-Chef Achim Dercks (Mitte) bei der Vorstellung des DIHK-Arbeitsmarktreports.
Der Fachkräftemangel sei inzwischen ein volkswirtschaftlicher Engpass und auch der zentrale Engpass für viele politische Vorhaben in diesem Land, so DIHK-Vize-Chef Achim Dercks (Mitte) bei der Vorstellung des DIHK-Arbeitsmarktreports.

'Fachkräfte gesucht wie nie', twittert der DIHK: Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, Achim Dercks, hat heute in Berlin den DIHK-Arbeitsmarktreport vorgestellt.

Der Fachkräftemangel wird demnach aus Sicht des DIHK zu einer zunehmenden Belastung für Unternehmen. Die Folge seien sinkende Wachstumspotenziale sowie Hemmnisse für Innovationen und Investitionen.

Laut einer Umfrage hat fast jede zweite Firma inzwischen Schwierigkeiten, offenen Stellen mit Fachkräften zu besetzen - vor einem Jahr seien es 37 Prozent gewesen.

Der DIHK schätzt aus hochgerechneten Unternehmensantworten in der Befragung, dass insgesamt rund 1,6 Millionen Stellen in Deutschland längerfristig nicht besetzt werden können.

‘Die Ausweitung der Beschäftigungspotenziale,die Stärkung der Beruflichen Bildung sowie mehr qualifizierte Zuwanderung sind zentrale Teile einer dringend nötigen Fachkräftesicherungsstrategie’, so der DIHK-Vize-Chef. 

Die Ausweitung der Beschäftigungspotenziale,die Stärkung der Beruflichen Bildung sowie mehr qualifizierte Zuwanderung seien zentrale Teile einer dringend nötigen Fachkräftesicherungsstrategie.