Eigenes Insellabor für realitätsnahe Bedingungen Großer Andrang auf Studiengang „Energietechnik und Erneuerbare Energien“

Studenten des neuen des Studiengangs „Energietechnik und Erneuerbare Energien“ an der Hochschule Karlsruhe können auf ein neu geschaffenes, regeneratives Insellabor der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik zugreifen.
Studenten des neuen des Studiengangs „Energietechnik und Erneuerbare Energien“ an der Hochschule Karlsruhe können auf ein neu geschaffenes, regeneratives Insellabor der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik zugreifen.

Studenten des Studiengangs „Energietechnik und Erneuerbare Energien“ an der Hochschule Karlsruhe können auf ein neues regeneratives Insellabor der Fakultät für Elektro- und Informationstechnik zugreifen. Das Interesse ist groß.

Mit dem neuen Labor können die Studierenden unter realitätsnahen Bedingungen mit den Komponenten von autonomen Stromversorgungs- und regenerativen Stromversorgungssystemen vertraut gemacht werden. „Einen großen Stellenwert haben dabei Steuerungs- und Regelungstechnik sowie

moderne Leistungselektronik“, so Laboringenieur Hans Wünstel, „ohne diese wäre eine Nutzung von erneuerbaren Energien in der heutigen Form nicht möglich“. Im Labor erfolgt die praktische Ausbildung für Studierende höherer Semester über Laborversuche sowie Projekt- und Abschlussarbeiten. Auch das

erste Forschungsprojekt mit einem Partner aus der Industrie zur Entwicklung einer innovativen Kleinwindanlage wird dort bearbeitet. Ein weiteres Forschungsprojekt, in dem es um einen Windpark von Kleinwindanlagen im urbanen Umfeld geht, wird gerade vorbereitet.

Das Insellabor besteht aus einer Kleinwindanlage mit einer Maximalleistung von fünf Kilowatt und einer Photovoltaikanlage mit einer Maximalleistung von drei Kilowatt. Beide speisen einen Batteriespeicher mit 4 400 Amperestunden. „Das Inselsystem möchten wir noch zum regenerativen Kombikraftwerk ausbauen“, so Prof. Dr. Hermann Fehrenbach, wissenschaftlicher Leiter des Labors, „d. h. nach einer Erweiterung durch ein Blockheizkraftwerk können wir eine gesicherte Leistung durch erneuerbare Energien bereitstellen.“ Die Einrichtung des Labors hat fast drei Jahre in Anspruch genommen. Groß war die Freude auch beim Leiter des neuen Studiengangs „Energietechnik  und Erneuerbare Energien“ Prof. Dr. Alfons Klönne, denn die Bewerberzahl  zum Start des Studiengangs im aktuellen Wintersemester sei beeindruckend groß: Auf 53 Studienplätze gab es schon über 400 Bewerber.