Das Studium für den CIO der Zukunft Erstes internationales Executive MBA-Programm für General Management und IT

Neu: Das Executive MBA-Programm der Technischen Universität München und der Universität St. Gallen, das sie gemeinsam mit ihren Partnern, der Nyenrode Business School, der Technical University Delft und europäischen CIO-Netzwerken zusammengestellt haben, schafft eine Verbindung von klassischen General Management-Inhalten und IT.

Die Informationstechnologie ist heute immer tiefer in die Geschäftsprozesse in Unternehmen integriert. Daher sollte die ideale IT-Führungskraft sowohl über Kenntnisse im General Management verfügen als auch darüber, welchen Wertbeitrag die IT zum Unternehmenserfolg leistet. Tatsächlich ist dieses Profil allerdings bei den wenigsten Führungskräften vollständig ausgeprägt. Genau hier setzt das erste internationale Executive MBA-Programm für General Management und IT an.

Das MBA-Programm soll berufserfahrenen Teilnehmern ermöglichen, ihr jeweiliges Kompetenzprofil auszubauen: Experten mit technologischem Hintergrund erhalten Einblicke in unternehmerisches und strategisches Führen. Ebenso können Manager mit einem betriebswirtschaftlichen Hintergrund ein Verständnis für den Wertbeitrag der IT im Unternehmen gewinnen. Darüber hinaus bereitet der Executive MBA Nachwuchs-Führungskräfte auf Top-Positionen in IT-Unternehmen oder als CIO vor.

Das MBA-Programm ist Bestandteil des Executive Education Programme der European CIO Association (EuroCIO) und basiert auf den Empfehlungen der Europäischen Kommission für e-Skills Curricula und e-Kompetenzen Standards. Bisher einzigartig sind der internationale Ansatz des Executive MBAs sowie die enge inhaltliche Steuerung durch die CIO-Netzwerke VOICE und EuroCIO. „Wir wollen mithelfen, die CIOs der Zukunft auszubilden“, betont Daniel Hartert, CIO des Bayer-Konzerns und Vertreter von VOICE. „Deshalb engagieren wir uns im „Program Review Board“ des MBA-Programms und steuern konkrete Fallbeispiele aus der Wirtschaft zur inhaltlichen Ausgestaltung des Studiums bei.“

Als Vorbild für das Executive MBA-Programm diente der seit Oktober 2010 angebotenen Executive MBA in Business and IT der Niederländischen Hochschulen Nyenrode und Delft. Prof. Helmut Krcmar, Leiter des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik der TU München: „Das nun von vier Hochschulen in drei Ländern angebotene Executive MBA-Programm schließt eine Lücke in der europäischen Bildungslandschaft für Führungskräfte in der IT. Sie finden hiermit ein länderübergreifendes Angebot vor, das sie optimal auf Top-Positionen vorbereitet.“ Prof. Reinhard Jung, Inhaber des Lehrstuhls für Business Engineering an der Universität St. Gallen, ergänzt: „Durch geeignete Ausbildungsformate stellen wir sicher, dass das Programm stufengerecht ist und ein intensiver Wissenstransfer zwischen Dozierenden und Studierenden sowie aber auch zwischen den Studierenden erfolgt.“

Andre Richier, DG Enterprise & Industry der Europäischen Commission, sagt: „Für die europäische Wirtschaft ist es wichtig, bei der Besetzung von Top-IT-Positionen wettbewerbsfähig mit anderen Regionen der Welt zu sein. Daher begrüßen wir diese Initiative und die Ausrichtung an der von der Europäischen Kommission empfohlenen e-Skills Strategie.“

 Die insgesamt acht jeweils fünftägigen Module des Executive MBA-Programms können in einem Zeitraum von mindestens 12 Monaten wahlweise an den vier beteiligten Universitäten belegt werden. Auch eine Einzelbelegung ist möglich. Ein internationaler Study-Trip zum Austausch von Erfahrungen in anderen Ländern ist verpflichtend für alle, die den MBA-Titel anstreben. Für die Abschlussarbeit ist anschließend ein Zeitraum von weiteren sechs Monaten vorgesehen. Die Kosten für den Executive MBA betragen rund 65.000 Euro. Der erste Studiengang startet Ende Februar 2013. Bewerbungen werden fortlaufend angenommen.