Berufsorientierung Ein Netzwerk für grüne Jobs

Das neue Webportal „Netzwerk Grüne Arbeitswelt“ der Verbundpartner UnternehmensGrün, Wissenschaftsladen Bonn e.V. und Zeitbild Stiftung zeigt, wie man beruflich beim Klimaschutz mit anpacken kann.
Das neue Webportal „Netzwerk Grüne Arbeitswelt“ der Verbundpartner UnternehmensGrün, Wissenschaftsladen Bonn e.V. und Zeitbild Stiftung zeigt, wie man beruflich beim Klimaschutz mit anpacken kann.

Martin plant Netze, Monika Windenergieanlagen. Daniel hält Biogasfabriken in Stand. Auf dem Portal »Grüne Arbeitswelt« erzählen sie aus ihrem Alltag. Das Projekt soll der Berufsorientierung und Vernetzung im Bereich grüne Arbeitswelt dienen.

Jugendliche wissen häufig nicht, welche beruflichen Chancen der Klima- und Umweltschutz bietet. Das neue Webportal »Netzwerk Grüne Arbeitswelt« der Verbundpartner UnternehmensGrün, Wissenschaftsladen Bonn e.V. und Zeitbild Stiftung will das ändern.

Schuld an dieser Entwicklung sei auch nicht mangelndes Interesse der Jugendlichen, so die Macher. Vielmehr zeigten Studien, dass das Thema Klimaschutz bei Berufsberatungsstellen und in Schulen häufig zu kurz komme.

»Viele Jugendliche wissen einfach nicht, wie viele verschiedene grüne Jobs es wirklich gibt«, erklärt Krischan Ostenrath, Leiter des Projektes beim Wissenschaftsladen Bonn. Gleichzeitig informieren einzelne Organisationen, Unternehmen und Verbände zwar bereits über nachhaltige Jobs, jedoch fehlt ein Überblick über das Gesamtangebot an Orientierungsmaßnahmen.

Hier soll das Portal »Netzwerk Grüne Arbeitswelt« ansetzen und Informationen  und Materialien zur Berufsorientierung im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz bündeln. So zeigt eine interaktive Karte, wo sich deutschlandweit Anlaufstellen finden, um Berufe in Erneuerbaren Energien oder Green IT kennenzulernen und auszuprobieren. Darüber hinaus gibt es eine Materialsammlung zur Berufsorientierung und kostenlose Broschüren, Videos oder Podcasts für Lehrkräften und Berufsberater/innen. 

Neben den Orientierungsmöglichkeiten für Jugendliche geht es der Initiative vor allem darum, ein Netzwerk aller Akteurinnen und Akteure zu schaffen, die sich für eine klimafreundliche Wirtschaft einsetzen.

Dazu dient auch ein »Who’s Who« der grünen Arbeitswelt, in dem sich Unternehmen, Verbände, Fachinstitutionen, außerschulische Bildungsträger und Lehrkräfte präsentieren können. »Wir hoffen, auf diesem Weg die Lücke in der Berufsorientierung zu schließen und ein gemeinsames Netzwerk aufzubauen. Denn eine Green Economy kann nur gemeinsam gelingen«, so Ostenrath.