Product Sales Manager Die große Freiheit. Weltweit.

Auch Messeteilnahmen wie hier auf der Sensor&Test gehören zum Aufgabenbereich von Product Sales Manager Tobias Baisch (r.).
Auch Messeteilnahmen wie hier auf der Sensor&Test gehören zum Aufgabenbereich von Product Sales Manager Tobias Baisch (r.).

Technisch spezialisiert, weltweit unterwegs, im ständigen Austausch mit verschiedensten Ansprechpartnern weltweit: Der 'Product Sales Manager' ist eine der abwechslungsreichsten Positionen, die die Elektronikbranche zu bieten hat.

Ruft man Tobias Baisch ohne Termin an, weiß man oft nicht, wo man ihn erwischt. Häufig ist er unterwegs, zu Lieferanten im In- und Ausland oder zusammen mit dem Vertrieb beim Kunden. Denn sucht dieser bei Rutronik spezielle Beratung, die sein Ansprechpartner aus dem Vertrieb nicht alleine bieten kann, dann kommt der „Product Sales Manager“ ins Spiel.

Baisch ist zur Stelle, wenn seine Expertise in Sachen Tantal- und Tantal-Polymer-Kondensatoren gefragt ist, und hilft dem Kunden dabei, das bestmögliche Produkt für seine Applikation auszuwählen. Zum Beispiel durch ein Bauteilcrossing, eine Alternative zu seinem bisher eingesetzten Produkt. Etwa weil das ursprüngliche gerade zu lange Lieferzeiten hat. »Dann beraten wir den Kunden zu möglichen Alternativen«, erklärt Baisch. Angesichts der Allokation bei MLCC-Keramikkondensatoren kam das einigen seiner Kunden zuletzt sehr gelegen, weil Rutronik alternative Tantal-Kondensatoren anbieten und dadurch MLCC-Kondensatoren ersetzen konnte.  

Die technische Beratung ist nur ein Teil des Aufgabengebiets eines Product Sales Managers. Lieferantenmanagement ist ein weiterer. Als Schnittstelle zum Hersteller kümmert sich Tobias Baisch hier beispielsweise um die Auswahl des Produktsortiments, das Rutronik anbietet. Achtet auf Ausfallssicherheit, verhandelt je nach Stückzahlen Preise und sorgt so für die Wettbewerbsfähigkeit seiner Produktkategorie. Fällt ihm das als Kaufmann leicht? Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen sollte man schon mitbringen, findet der Product Sales Manager, »Preise sind ein sensibles Thema«. Vieles habe er sich während Ausbildung und dualem Studium von den erfahrenen Kollegen abschauen können, die ihn mit zum Kunden nahmen. »Wie die das so angehen, wie die das ansprechen. Da nimmt man wahnsinnig viel mit.«

»Der weltweite Austausch. Das liegt mir schon sehr«

Zusätzlich entwickelt er Marketing-Aktionen zur Bewerbung der Neuprodukte. Anzeigen, Events, Give-Aways: »Die gesamte Vermarktungsstrategie gehört zu unserem Aufgabengebiet.« Dabei sind unserer Kreativität fast keine Grenzen gesetzt, »mir stehen mithilfe der Abteilung Markom sämtliche Möglichkeiten offen. Diese Breite an Tätigkeiten, die tägliche Abwechslung – das ist das, was mir so gefällt an meinem Job«, fasst Baisch zusammen. »Man hat jeden Tag etwas anderes zu tun.«

Gibt es dabei eine Lieblingsaufgabe? »Der weltweite Austausch. Das liegt mir schon sehr«, sagt Baisch. »Schon immer.« Daher auch die zweijährige Ausbildung damals 2013, zum Kaufmann Groß- und Außenhandel mit Zusatzqualifikation Internationales Wirtschaftsmanagement, während der Abiturient bereits das erste Mal ins Ausland schnupperte und vier Wochen Praktikum in Barcelona absolvierte. Nach Abschluss der Lehre bot ihm Rutronik ein duales Studium an der DHBW Karlsruhe an, Fachrichtung BWL-Handel. Warum er sich am Ende der Ausbildung wieder für Rutronik entschied? Da war es wieder, das Ausland: »Rutronik als internationales, großes Unternehmen, mit Kollegen, Kunden und Lieferanten weltweit zu tun zu haben – das hat mich eben schon immer gereizt.«

Wie gelang es eigentlich dem Kaufmann, ohne Fachstudium so viel technische Expertise aufzubauen? »Mit technischem Interesse – und das habe ich – kommt man da relativ schnell rein«, erklärt der Baden-Württemberger, zumal man als Product Sales Manager ja nur für ein Produkt zuständig sei. Ein umfangreiches Schulungsprogramm (»Man wird in den ersten Wochen fast erschlagen mit Information«) mit klaren Strukturen und Pflichtschulungen je nach Stellenprofil hilft dabei. Für den Product Sales Manager sind das Grundlagen
der Elektrotechnik, Produkt- und Systemschulungen, auch Schulungen durch die Hersteller selbst. »Alles, was darüber hinaus an Bedarf und Interesse besteht, kann man auch selbst vereinbaren«, wirbt Baisch, »man bekommt jederzeit Unterstützung«.

Bestünde für ihn denn auch die Möglichkeit, längere Zeit ins Ausland zu gehen? Da sei Rutronik grundsätzlich offen, es gebe Product Sales Manager bei Ru-tronik, die schon eine Zeit lang in den USA oder in Asien gearbeitet hätten, um die Vertriebskollegen dort zu unterstützen. Welche Skills sollten Interessenten mitbringen, um den Job als Product Sales Manager gut machen zu können? »Kommunikationsfreudig« sollte man auf jeden Fall sein und gerne mit Menschen arbeiten. Und flexibel, »weil es eben auch mal Tage gibt, wo man lange im Büro oder noch unterwegs beim Hersteller oder Kunden ist«. Technisches Interesse sei ebenfalls eine Grundvoraussetzung. Und Reisebereitschaft, denn man sei schon »viel unterwegs, wöchentlich«.

Gibt es einen Königsweg zum Product Sales Manager?

Da sei Rutronik relativ offen, auch für Quereinsteiger. Es gebe viele Wirtschaftsingenieure unter den Kollegen und Kolleginnen. Aber auch Mitarbeiter mit technischer Berufsausbildung, ein Studium sei nicht zwingend erforderlich, aber erleichtert natürlich den Einstieg. »Grundsätzlich steht die Position jedem mit technischem Interesse offen«, so Baisch. Mit technischem Interesse, Motivation und entsprechender Auffassungsgabe können sich auch Nichttechniker in der „neuen Welt“ einarbeiten. Auch deshalb, weil die Rutronik dies entsprechend fördert und den Aufbau der notwendigen Kenntnisse unterstützt.

Wo möchte Baisch langfristig selbst gerne hin? Mitarbeiterverantwortung würde ihn reizen, etwa als Produktbereichsleiter. Da stünden bei Rutronik die Türen offen, »das sehe ich an Kollegen, die einen ähnlichen Werdegang haben wie ich«.  

Etwas an seinem Arbeitgeber, das ihm besonders gut gefällt? »Da sind zuerst die vielen Freiheiten in der Gestaltung meiner täglichen Arbeit – am Ende zählt das Ergebnis.« Auch das Angebot rund um den Arbeitsplatz sei attraktiv und fange bei kostenlosem Kaffee und Wasser an und gehe weiter über Sportaktivitäten wie E-Bike-Leasing, Fußball-Sportgruppen, Rückentraining oder Squash. »Aber am allermeisten würde ich wohl die Kollegialität herausstellen. Die ist schon besonders, gerade auch in meiner Abteilung. Ich komme wirklich gerne jeden Tag ins Büro«.

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• Product Sales Manager (m/w/d) Analog
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