Bosch Connected World Bosch bedankt sich für Open Innovation

Dr. Michael Bolle, CDO und CTO Robert Bosch GmbH. »Mit dem Open Bosch Award zeichnen wir die weltweit besten Open Innovation Projekte von Start-ups mit Bosch aus.«
Dr. Michael Bolle, CDO und CTO Robert Bosch GmbH. »Mit dem Open Bosch Award zeichnen wir die weltweit besten Open Innovation Projekte von Start-ups mit Bosch aus.«

Cyberangriffe und Automatisiertes Fahren: Bosch hat die Start-ups Code Intelligence und Hesai Photonics Technology mit dem Open Bosch Award ausgezeichnet. Damit würdigt der Konzern die gemeinsame Zusammenarbeit in Open Innovation Projekten.

Open Innovation, also das Einbinden von externen Partnern, soll Innovationsprozesse um 60 bis 90 Prozent effizienter machen, so Bosch in einer Pressemeldung, daher seien Partnerschaften erfolgsentscheidend. Bosch verweist dabei auf die Studie »The Most Innovative Companies 2018« der Boston Consulting Group. Bosch arbeitet laut eigenen Angaben aktuell mit mehreren hundert Start-ups zusammen, insbesondere im Bereich der Mobilitätslösungen.

»Die Zusammenarbeit mit Start-ups ist unverzichtbar, um die vernetzte Welt zu gestalten«, betont Dr. Michael Bolle, CDO und CTO von Bosch. »Mit dem Open Bosch Award zeichnen wir die weltweit besten Open Innovation Projekte von Start-ups mit Bosch aus.« Die Preisverleihung fand auf der »Bosch Connected World« in Berlin statt.

Kriterien für die Verleihung des Open Bosch Award sind, dass alle Beteiligten von der Zusammenarbeit profitieren, der »best practice« Charakter in der Anbahnung, Durchführung und Organisation sowie messbare Erfolge.

Ausgezeichnet worden ist die Zusammenarbeit zwischen Code Intelligence und Bosch Corporate Research. Der Erstkontakt wurde über den High-Tech Gründerfonds geknüpft, an dem auch Bosch beteiligt ist. Code Intelligence hat einen skalierbaren Ansatz für automatisierte Sicherheitstests vernetzter Produkte entwickelt, der auf Coverage-based Fuzzing basiert. Dank der engen Zusammenarbeit erzielte das Team in nur zwei Monaten messbare Ergebnisse. »Derartige Ansätze für Software-Sicherheitstests haben in Open-Source-Projekten sehr effizient und frühzeitig Schwachstellen aufgedeckt. Für die vernetzten Produkte der Zukunft sind solche Maßnahmen überaus wichtig, denn sie leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit der Produkte«, erklärt Rakshith Amarnath, Projektleiter bei Bosch Corporate Research. Dr. Henning Perl, CTO von Code Intelligence, fasst die Vorteile der Kooperation aus seiner Sicht zusammen: »Die Zusammenarbeit gibt uns wertvolle Einblicke in industrielle Anforderungen und einen einzigartigen Zugang zu den Bosch-Geschäftsbereichen, z. B. zum Automobilsektor und zur vernetzten Industrie.« Das Team arbeitet weiterhin gemeinsam an der Automatisierung von Software-Sicherheitstests.

Hesai Photonics Technology: Auf dem Weg zum automatisierten Fahren

Einen weiteren Preis erhielt Hesai zusammen mit einem Team von Bosch im Bereich automatisiertes Fahren. Bereits 2017 nahm Hesai erfolgreich am Bosch Accelerator »AI in Auto« in China teil. Beide Unternehmen verbindet von Beginn an eine gemeinsame Vision. »Wir sind immer auf der Suche nach Lösungen, mit denen wir das automatisierte Fahren zuverlässig auf die Straße bringen können. Wir nutzen in unseren Entwicklungsfahrzeugen auch Hesais Technologie um diese Herausforderung anzugehen«, erläutert Jumana Al-Sibai, Executive Vice President von Bosch Chassis Systems Control.