Startschuss für 'LabCampus' Arbeiten und forschen am Münchner Flughafen

So könnte der LabCampus im Endausbau aussehen: In vier Quartieren wird auf einer Fläche von 500.000 Quadratmeter Raum für Innovationen geschaffen. Das erste Quartier wird im Westen des Geländes realisiert und auf ca. 120.000 Quadratmeter Fläche Platz für ca. 5.000 Arbeitsplätze bieten. Erste Gebäude können in etwas mehr als zwei Jahren bezogen werden.
So könnte der LabCampus im Endausbau aussehen: In vier Quartieren wird auf einer Fläche von 500.000 Quadratmeter Raum für Innovationen geschaffen. Das erste Quartier wird im Westen des Geländes realisiert und auf ca. 120.000 Quadratmeter Fläche Platz für ca. 5.000 Arbeitsplätze bieten. Erste Gebäude können laut FMG in rund zwei Jahren bezogen werden.

Die Münchner Flughafen GmbH plant mit dem »LabCampus« ein unternehmens- und branchenübergreifendes Ideenzentrum auf dem Flughafengelände, bei dem sich alles um Innovationen dreht. Firmen, Wissensträger, Start-ups und Global Player, Kreative und Investoren sollen hier zusammenarbeiten.

»Am Flughafen München halten sich täglich 150.000 Menschen auf: Passagiere, Besucher und Mitarbeiter, die potenzielle Kunden, Geschäftspartner und auch Besucher für den LabCampus darstellen. Eine bessere Konnektivität zu Kunden und Partnern gibt es sonst nirgendwo«, erklärt Thomas Weyer, Geschäftsführer Finanzen und Infrastruktur der Flughafen München GmbH (FMG), den entscheidenden Standortvorteil.

Als Blaupause für die »Stadt der Zukunft« soll der neue Campus den Hightech-Industrien und Schlüsselbranchen, die sich beispielsweise in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Digitalisierung, Energie und Mobilität engagieren, einen einzigartigen Meeting Point bieten.

Mit Unternehmen wie Siemens und Design Offices sowie Forschungseinrichtungen wie dem Fraunhofer Institut, der Friedrich Alexander Universität Erlangen-Nürnberg oder der UnternehmerTUM der TU München wurden bereits wichtige Partner als potentielle Nutzer für den LabCampus gewonnen.
Für die Steuerung des Projekts wird die FMG eine eigene Tochtergesellschaft gründen.

Der Ausbau des Innovationsstandortes im Nordwesten des Airports soll in mehreren Stufen erfolgen.  Im Quartier 1 sollen zunächst Bürogebäude sowie der neue Standort der flughafeneigenen Airport Academy entstehen. Auch der Ende Januar eröffnete Information Security Hub zur Bekämpfung von Cyber-Kriminalität ist Teil des LabCampus. Die Finanzierung des Projekts stemmt der Airport aus eigenen Mitteln.