»ifLink«-Plattform Toshiba gründet IoT-Konsortium

Toshiba will bis März ein Konsortium von rund 100 japanischen Firmen ins Leben rufen, das eine eigene IoT-Plattform aufbauen soll.

In dem auf den Namen »ifLink« getauften Konsortium sollen japanische Unternehmen aus ganz unterschiedlichen Gebieten – von Softbank über Mobilfunkbetreiber bis zu Versorgern – gemeinsam eine IoT-Plattform schaffen. Das Konsortium soll Innovationen rund um das IoT in Japan anstoßen, ein Bereich, in dem sich die Unternehmen bisher eher schwer tun, wie die Nikkei Asian Review berichtet.

Das will »ifLink« ändern: Über die Zusammenarbeit innerhalb des Konsortiums müssten die Unternehmen Services nicht von Grund auf neu entwickeln, sondern könnten die bereits bestehenden Elemente anderer Unternehmen mit einbeziehen, um die Entwicklungszeit und die Markteinführung der eigenen Produkte zu verkürzen. Insbesondere über die Einführung der 5G-Netze wird die erforderliche Infrastruktur geschaffen, um bereits bestehende Technologien im Rahmen von »ifLink«  kombinieren zu können. So könnten die Mitglieder des Konsortiums schnell eigene Ideen zur Marktreife bringen und neue Geschäftsmodelle einführen.

Zudem soll auch eine Website für die Endkunden aufgebaut werden, über die sie die Produkte der verschiedenen Firmen für ihre Zwecke kombinieren können – ohne über Programmierkenntnisse verfügen zu müssen.  

Den Mitgliedsfirmen stellt »ifLink« je nach Größe und Relevanz jährliche Beiträge in Höhe von einigen Hundert bis zu über 30.000 Dollar in Rechnung.