Bitkom auf der Hannover Messe Startschuss für das »Get Started IoT Network«

Diskussionsrunde auf der Hannovermesse
Diskussionsrunde auf der Hannovermesse

Oft sind es Start-ups, die neue Ideen rund um IoT und Industrie 4.0 entwickeln. Umsetzen lassen sich solche Ideen am besten, wenn Start-ups und etablierte Unternehmen zusammenarbeiten. Um diesen Austausch zu ermöglichen, startet auf der Hannover Messe das Get Started IoT Network am Bitkom-Stand.

"Nachdem sich zu den Themen Mobility und Health bereits erfolgreich zwei Get Started Networks etabliert haben, geben wir jetzt auch IoT-Start-ups die Gelegenheit, mit etablierten Unternehmen und Vertretern von Forschungsinstituten über die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen von neuen Technologien zu diskutieren. Mit Cisco, relayr und tecterion sprechen wir darüber, wie die Zusammenarbeit von Start-ups und etablierten Playern das Internet der Dinge vorantreiben kann", so ein Bitkom-Sprecher.

Auf der diesjährigen Hannover Messe stellen in der Bitkom Innovation Area  15 Aussteller ihre Lösungen für die vernetzte Produktion vor. Mit Cybus, Kinexon und relayr sind auch drei Start ups dabei.

Oliver Tuszik, Deutschland-Chef von Cisco und Jens Müller, VP Sales & Professional Services von relayr, geben in einer Talkrunde einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Bereich IoT und sprechen über die Relevanz von Kooperationen zwischen etablierten Unternehmen und Start-ups. Wobei Tuszik auch davor warnt, eine Start up Blase herbeizureden. Ni ht jedes Start up hat Potenzial. 

Wie es funktionieren kann, zeigt da das Startup relayr: Im Jahr 2014 hat relayr die IoT Grand Challenge von Cisco gewonnen und wird seitdem bei der Entwicklung neuer Technologien unterstützt. Ein Beispiel für die Zusammenarbeit ist das Cisco Innovation Center openBerlin. Hier hat relayr die gesamte Gebäudetechnik, vom Lichtschalter bis zum Thermostat, digitalisiert.

Welche Möglichkeiten eine digitalisierte Industrie bietet, zeigt Daniel Strohmayr, Gründer und CCO von tacterion. Das Start-up aus München entwickelt eine flexible Sensor-Folie, mit der Objekte Berührungen empfinden können. Auf diese Weise kann die Mensch-Maschine-Interaktion mit intuitiven Schnittstellen ausgestattet und so intelligenter gestaltet werden. Auch im Bereich der Robotik werden die Sensoren der "Artificial Skin" bereits zur Objekterkennung und dem Umgang mit sensiblen Objekten genutzt.

Das Get Started IoT Network richtet sich an Start-ups, die die Entwicklung des Internets der Dinge vorantreiben.