11,8 Mrd. Dollar Softbank wieder im Gewinn

Masayoshi Son, CEO von SoftBank
Masayoshi Son, CEO von SoftBank

Im zweiten Quartal 2020 konnte SoftBank wieder einen Gewinn ausweisen: 11,8 Mrd. Dollar.

Er kam vor allem durch den Verkauf von zwei Drittel der Anteile von T-Mobile zustande, die im April Sprint übernommen hatte. Außerdem haben 86 Unternehmen, in die der Vision Fund von SoftBank investiert hat, an Wert gewonnen, darunter Uber Technologies und Vir Biotechnology. Insgesamt konnte im zweiten Quartal ein Plus von 2,8 Mrd. Dollar ausgewiesen werden.

Im Finanzjahr, das Softbank zum Ende März 2020 abgeschlossen hatte, musste das Unternehmen noch einen kräftigen Verlust von 15,3 Mrd. Dollar hinnehmen, vor allem wegen hoher Abschreibungen in Folge des WeWork-Desasters.

Im März hatte Softbank angekündigt, Anteile im Wert von 41 Mrd. Dollar verkaufen zu wollen. Laut CEO Masayoshi Son sei dieses Ziel schon zu 80 Prozent über den Verkauf von Anteilen an T-Mobile und der japanischen Software Corp. erreicht worden.

Laut Medienberichten ist SoftBank auch an dem Verkauf von ARM interessiert, die das Unternehmen 2016 für 32 Mrd. Dollar übernommen hatte. Gegenüber dem zweiten Quartal 2019 ist der Umsatz von ARM im zweiten Quartal 2020 zwar um 7,1 Prozent gestiegen, der Gewinn ging aber noch einmal wegen zusätzlicher R&D-Aufwendungen und neu eingestellter Mitarbeiter zurückgegangen. Zum aktuellen Stand des ARM-Verkaufs machte Softbank keine Angaben.