Industrie 4.0 SmartFactory KL jetzt auf EU-Ebene gegründet

Unter Leitung von Prof. Detlef Zühlke (rechts im Bild) wurde die SmartFactory EU gegründet.
Unter Leitung von Prof. Detlef Zühlke (rechts im Bild) wurde die SmartFactory EU gegründet.

Aus dem Ursprung der SmartFactory KL entstand nun die Vereinigung SmartFactory-EU EWIV auf EU-Ebene. Die Leitung als Gründungsgeschäftsführer hat Prof. Dr. Dr. h.c. Detlef Zühlke.

Die Ursprungsidee stammt von der SmartFactory-KL. Der weltweit renommierte Verein ist im DFKI angesiedelt und seit 14 Jahren Pionier auf dem Gebiet der smarten Produktion. Die Arbeiten und Forschungsergebnisse aus Kaiserslautern verbreiten sich seit 2011 unter dem Schlagwort Industrie 4.0. Mittlerweile hat sich der Begriff international etabliert. In allen industrialisierten Regionen der Welt wurden Organisationen gegründet, die die digitalisierte Produktion und Forschung national vorantreiben oder koordinieren.
 
Bereits 2017 wurde von der EU der Wunsch geäußert, die mittlerweile zahlreichen Aktivitäten in vielen Mitgliedsstaaten unter ein Dach zu stellen und damit die Position Europas auf dem Weltmarkt zu stärken. Unter der Leitung von Flanders Make/Belgien, Brainpoort Industries/Niederlande und der SmartFactory-KL/Deutschland erfolgte nun die Gründung der SmartFactory-EU EWIV. Der Zusatz EWIV weist darauf hin, dass die Gesellschaft auf dem Recht der EU basiert.

„Die Zusammenarbeit mit unseren Kollegen aus Flandern und Kaiserslautern gibt uns die Möglichkeit, Kenntnisse über Industrie 4.0-Technologien auszutauschen und gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln“, sagt John Blankendaal, Geschäftsführer von Brainport Industries. "Das verarbeitende Gewerbe macht nicht an Ländergrenzen halt, daher ist es in Bezug auf Innovationen sinnvoll, die Verbindungen auf europäischer Ebene zu stärken."

„Alle europäischen Betreiber von vergleichbaren Forschungs- und Demonstrationszentren rund um Industrie 4.0 sind eingeladen, als Mitglieder unserem Anliegen und damit der europäischen Volkswirtschaft eine starke Stimme zu verleihen“, betont Prof. Detlef Zühlke.