Jülich, DESY und TRIUMF Quantencomputing für maschinelles Lernen

Der Höchstleistungsrechner JUWELS des Forschungszentrums Jülich. Das im Frühjahr 2018 von der französischen IT-Firma Atos gemeinsam mit den Softwarespezialisten der deutschen Firma ParTec gelieferte Cluster-Modul ist mit Intel Xeon 24-Core Skylake CPUs ausgestattet und kommt auf eine theoretische Spitzenleistung von bis zu 12 Petaflops.
Der Höchstleistungsrechner JUWELS des Forschungszentrums Jülich. Das im Frühjahr 2018 von der französischen IT-Firma Atos gemeinsam mit der deutschen Firma ParTec gelieferte Cluster-Modul ist mit Intel Xeon 24-Core Skylake CPUs ausgestattet und kommt auf eine theoretische Spitzenleistung von bis zu 12 Petaflops.

Forscher aus Deutschland und Kanada bauen ein Netzwerke für Quantencomputing und Maschinelles Lernen auf.

Das Forschungszentrum Jülich, das deutsche Beschleunigerzentrum DESY und das kanadische Teilchenphysik-Forschungszentrum TRIUMF wollen gemeinsam mit den kanadischen Unternehmen TRIUMF Innovations, D-Wave Systems und 1QBit Netzwerke für Quantencomputing und Maschinelles Lernen aufbauen. Bei einem Workshop in Vancouver wurde eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet.

Die deutsch-kanadischen Netzwerke sollen die nationale und internationale Zusammenarbeit bei der Nutzung von Quantencomputern und Maschinellem Lernen erleichtern. Sie stehen weiteren Partnern offen. Die Kooperation gliedert sich in gemeinsame Arbeitsgruppen, die sich auf die vier Eckpfeiler der modernen Datenwissenschaft konzentrieren: Quantencomputing, Large Scale Computing, Maschinelles Lernen und Big Data Analytics.

»Auf dem Gebiet des Quantencomputing und des Maschinellen Lernens wurden in den letzten Jahren bemerkenswerte Fortschritte erzielt«, erklärt Prof. Sebastian Schmidt, Mitglied des Vorstandes des Forschungszentrums Jülich. »Der Zusammenschluss international führender Einrichtungen und Unternehmen aus den Bereichen der Wissenschaft und Industrie schafft gute Voraussetzungen, um das außergewöhnliche Potenzial dieser neuen, richtungsweisenden Technologien für wissenschaftliche, datenintensive Aufgabenstellungen zu erschließen.«

Ein weiteres Ziel des Projekts ist die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die beteiligten Partner wollen dazu die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen und die Finanzierung sichern.