Markt&Technik Blockchain Summit Old Economy trifft auf StartUp-Kultur

Interessante Erkenntnisse brachte der 1. Blockchain-Summit, den die Markt&Technik gemeinsam mit der NürnbergMesse veranstaltet hat.

Als weiterer Kooperationspartner war die vbw (Vereinigung der bayerischen Wirtschaft) mit an Bord.

Kompakt an einem Tag wurden im TechIncubator Loft des Zollhofs in Nürnberg spannende Facetten der Technologie und ihrer Einsatzbereiche für die Industrie vorgetragen und diskutiert.

Als Referenten mit dabei waren unter anderem die Firmen IBM, Fujitsu, Giesecke & Devrient, contractus, Liebenstein Law, Xain, draglet, SoftScheck, trendresearch sowie die Fraunhofer-Institute ISST und IIS und die Hochschule Offenburg. Mit Zahlen aus dem Energiesektor eröffnete Jens Gatena von trendresearch den Blockchain-Summit: Danach haben sich in diesem Segment immerhin 88 Prozent der Befragten bereits mit dem Thema Blockchain auseinandergesetzt. Einem Reality-Check unterzog Helmut Scherzer von Giesecke & Devrient die Blockchain und deckte dabei den einen oder anderen landläufigen Irrtum auf. Klar wurde auch: »Die Blockchain ist Teamsport und kann ihr Potenzial nur dann entfalten, wenn sie nicht zum Selbstzweck wird, sondern alle Player in der Kette ihren Nutzen erkennen und mitspielen«, fasste Elke Kunde von IBM zusammen. »Das Wichtigste ist, dass man Vetrauen und Sicherheit bekommt im Umgang mit der Blockchain, da es bisher keine Standardisierung und keine Regulierung gibt«, erklärte Asim Soysal von Fujitsu. Er gab auch zu bedenken, dass die „Old Economy“ nicht unbedingt reges Interesse daran hat, dass die Blockchain schnell auf den Markt kommt.
Prof. Jan Jürjens vom Fraunhofer ISST erläuterte in seinem Vortrag die Möglichkeiten der Blockchain für die Industrie 4.0 mit dem Industrial Data-Space, indem sie als Integritätsschutz von Daten in Peer-to-Peer-Netzwerken ohne vertrauenswürdige dritte Partei fungiert. Er gab bei dieser Gelegenheit auch eine brandaktuelle Neuigkeit bekannt: IBM ist neues Mitglied im Industrial Data-Space.