Blockchain-Startup Ubirch Neues Wachstumskapital in siebenstelliger Höhe

Das Team von Ubirch: Michael Merz, CISO, Markus Breuer, CDO, Stephan Noller, CEO, und Matthias L. Jugel, CTO. /v.l.n.r.)
Das Team von Ubirch: Michael Merz, CISO, Markus Breuer, CDO, Stephan Noller, CEO, und Matthias L. Jugel, CTO. /v.l.n.r.)

Mit Abschluss der dritten Finanzierungsrunde hat Ubirch mehrere Mio. Euro für den Aufbau Blockchain-basierter IoT-Sicherheitssysteme erhalten.

Ubirch will das zusätzliche Kapital insbesondere in den Ausbau des Vertriebs und in die Produktentwicklung stecken. Durch neue branchenspezifisch zugeschnittene Angebote und dank starker Partner werde Ubirch nach den Worten von CEO Stephan Noller weitere Produkte im IoT-Umfeld präsentieren, wie die mit Ubirchs Sicherheitstechnologie ausgestattete IoT-SIM-Karten, die das Unternehmen kürzlich vorgestellt hatte. »Unser Verfahren versiegelt Sensordaten direkt an ihrer Quelle, dem SIM-Chip, und nicht erst, nachdem sie in einer Blockchain in der Cloud gespeichert wurden«, so Noller.

Bestehend aus einem extrem leichtgewichtigen Client für Sensor-Firmware und dem dazu passenden Cloud-Backend ermöglicht Ubirch mit dem Produkt »Blockchain for Things« Datensicherung auf Militärstandard und bietet so neue Geschäftsmodelle für das Internet der Dinge. Innovative Kryptographie- und Blockchain-Technologien garantieren die Vertrauenswürdigkeit von IoT-Daten.

Hauptkapitalgeber dieser Finanzierungsrunde in siebenstelliger Höhe sind hubraum, der Tech Inkubator der Deutschen Telekom, und die NRW.BANK. Bestehende Investoren sind Breed Reply, Attia Ventures, SchneiderGolling & Cie. AG, BAUWENS digital GmbH und ProInvest Ubirch GbR.

»Das Gründerteam mit exzellenter technischer Expertise und einer klaren Produktvision hat uns überzeugt. Die bereits ausgereifte Sicherheitslösung und Ubirchs starke Partner ermöglichen es dem Unternehmen, zu einem der Key-Player im Cybersecurity-Sektor zu werden«, sagt Axel Menneking, Head of hubraum.

Michael Stölting, Vorstandsmitglied der NRW.BANK, ergänzt: »Das Internet der Dinge ist ein Megatrend mit unendlich vielen Möglichkeiten für jede Branche. Daher brauchen wir Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen, die Lösungsansätze entwickeln und etwa im Bereich der digitalen Sicherheitstechnologie auch international Maßstäbe setzen.«