Hewlett Packard Enterprise Mit der Blockchain Auto-Daten vermarkten

Sobald der Staupilot aktiviert ist, kann der Fahrer den Fuß vom Gaspedal und die Hände dauerhaft vom Lenkrad nehmen.
HPE hat den Prototyp seiner Blockchain-Lösung mit einem Audi Q2 implementiert.

Die Vermarktung von Auto-Sensordaten auf der Grundlage der Blockchain und Blockchain-as-a-Service: HPE arbeitet an zahlreichen Projekten rund um die neue Technologie.

Im Zuge seiner Blockchain-Aktivitäten bietet Hewlett Packard Enterprise (HPE) Kunden die Möglichkeit, die Blockchain-Technologie als “as-a-Service” Lösung zu nutzen. Kern dieses Angebotes ist die HPE Mission Critical Blockchain. Mit der Mission Critical Distributed Ledger Technology (DLT) können Kunden Blockchain-Workloads auf Unternehmens-Plattformen mit der “höchsten” Verfügbarkeit betreiben. Unternehmen, die Blockchain-Lösungen einsetzen wollen, waren bisher damit konfrontiert, dass herkömmliche Infrastruktur- und Public-Cloud-Umgebungen den Anforderungen an Leistung, Sicherheit, Skalierbarkeit und Belastbarkeit einer solchen Lösung nicht gewachsen sind.

Die DLT-Lösung von HPE wird auf der Plattform HPE Integrity NonStop betrieben, die für geschäftskritische Umgebungen ausgelegt ist, in denen durchgängiger Betrieb und hundert Prozent Fehlertoleranz erforderlich sind. Die DLT-Lösung entwickelte HPE zusammen mit der Software-Firma R3, deren Distributed-Ledger-Technologie mit HPE Integrity NonStop integriert wurde. Diese Kombination sorgt nicht nur für höchste Verfügbarkeit, sondern erlaubt auch eine massive Skalierbarkeit, um das Wachstum der Anwendung zu unterstützen. Außerdem unterstützt die Lösung die SQL-Integration mit traditionellen Systemen.
 
Blockchain-Lösung im Audi Q2
 
HPE hat einen Prototyp für die Vermarktung von Auto-Sensordaten auf der Grundlage von Blockchain-Technologie entwickelt. Sie bietet ein bisher ungenutztes und sicheres Verfahren für die Übermittlung und Bezahlung von Sensordaten mit so genannten Smart Contracts und Kryptowährung. Fahrzeug-Besitzer können damit beim Fahren Geld verdienen, und sie haben die Kontrolle darüber, wer ihre Daten nutzen darf. Die Datenkäufer auf der anderen Seite – Autobauer, Händler oder Versicherungen – bekommen Zugang zu einem wertvollen Datenpool, den sie anzapfen können, um beispielsweise Fahrerassistenz-Dienste anzubieten oder potenzielle Kunden zu identifizieren und anzusprechen. HPE hat den Prototyp mit einem Audi Q2 implementiert, mit Regensensordaten als ersten Anwendungsfall. Der Prototyp beruht unter anderem auf einer Ethereum-Blockchain auf Microsofts Azure Cloud und HPEs Edgeline Gateways, die die Autodaten direkt aus dem CAN-Bus des Fahrzeugs extrahieren und nach außen kommunizieren.