Semtech und A2A LoRaWAN für A2A-Smart-City-Projekt in Italien

LPWAN-Infrastruktur auf Basis von LoRa
LPWAN-Infrastruktur auf Basis von LoRa

Der italienische Energieversorger A2A setzt im Rahmen seines A2A-Smart-City-Projekts auf ein Low-Power-Wide-Area-Netz (LWPAN) auf Basis des LoRaWAN-Protokolls, um unterschiedliche Geräte ins Internet of Things (IoT) einzubinden.

Auf Basis von LoRa wird A2A verschiedene Infrastrukturen in dem Versorgungsgebiet des Unternehmens vernetzen, wie Semtech, der Initiator der LoRa-Allianz mitteilte. Dazu zählen Smart Meters, Parksysteme und Systeme für die Gesundheitsüberwachung.

"A2A hat sich nach einer zweimonatigen Versuchsphase im Smart-City-Lab in Brescia für das LoRaWAN-Protokoll entschieden", sagt Marco Moretti, Chief Information Officer von A2A und President von A2A Smart City.  Die LoRa-Technik eigne sich vor allem für große Roll-outs, biete eine verlässliche Verbindung über große Distanzen und eine hohe Skalierbarkeit. Die niedrige Energieaufnahme verlängere die Lebensdauer der Batterien in den Endgeräten.  A2A will die IoT-Infrastruktur in der Lombardei mit den Städten Mailand, Brescia und Bergamo aufbauen.  

A2A ist mit 12.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von knapp 5 Mrd. Euro (EBITDA rund 1 Mrd. Euro) der zweitgrößte Energieversorger in Italien. 53 Prozent der Erzeugung stammt aus erneuerbaren Quellen. Das Unternehmen ist stark in der Fernwärme engagiert und hat mit A2A Environmental  2013 eine Tochter gegründet, die auf Umwelttechniken spezialisiert ist.