Umfrage von HPE KI schafft über 11 Prozent Wachstum in der Industrie

Zweistelliges Wachstum bei Umsatz und Marge – 95 Prozent bisheriger KI-Projekte erfolgreich

Im Mittel erwarten die Befragten der HPE-Umfrage, dass sie bis 2030 mit KI ihren Umsatz um 11,6 Prozent und ihre Margen um 10,4 Prozent steigern können. Von KI erwarten sie über die Wertschöpfungskette hinweg Vorteile, ebenso für die Differenzierung ihrer Produkte und Dienstleistungen. Gestützt wird diese Erwartung von der Erfolgsquote der bisher umgesetzten KI-Projekte: 95 Prozent der Befragten, die bereits KI einsetzen, gaben an, dass sie ihre Ziele erreicht, übertroffen oder deutlich übertroffen haben. Entsprechend planen sie, in den nächsten zwölf Monaten im Schnitt 0,48 Prozent ihres Umsatzes in KI zu investieren – zum Vergleich: das gesamte IT-Budget in der Fertigungsindustrie beträgt durchschnittlich 1,95 Prozent des Umsatzes. Zwei Drittel der Befragten erwarten zudem, dass die durch KI neu geschaffenen Arbeitsplätze jene Anzahl ausgleicht oder übersteigt, die durch KI wegfallen.

Die Mehrheit der Befragten (61 Prozent) beschäftigt sich bereits mit KI, 11 Prozent haben die Technologie bereits implementiert, 14 Prozent planen dies innerhalb der nächsten zwölf Monate und 36 Prozent evaluieren deren Einführung. Die eingeführten oder geplanten KI-Anwendungen erstrecken sich über die gesamte Wertschöpfungskette, unter anderem Forschung und Entwicklung (38), Nachfrage-Prognose (21), Produktionsplanung (18), Betrieb (32), Wartung (34), Verkauf (20) und Dienstleistungen (29).
KI wird als Werkzeug für mehr Effizienz und Differenzierung gesehen
Bei der Einführung von KI stehen nicht die Kosten im Fokus, sondern auch Flexibilität und Differenzierung. So ergab die Umfrage, dass sich über die Hälfte (57) eine Effizienzsteigerung in Betrieb, Wartung und Lieferkette erhofft. Zudem soll sich die Kundenzufriedenheit steigern (45) und Produkte und Dienstleistungen sollen sich dank neuer Funktionen verbessern (41). Weitere Ziele sind, sich schnell und automatisch an veränderte Bedingungen anzupassen (37), neue Geschäftsmodelle zu entwickeln (34) sowie Angebot und Nachfrage gezielter durch bessere Prognosen und Planung aufeinander abzustimmen (32).

Ein Beispiel dafür ist eine der häufigsten KI-Anwendungen, die vorausschauende Wartung. Über sie lässt sich die Verfügbarkeit von Anlagen und deren Instandhaltung effizienter gestalten. Darüber hinaus können Hersteller vorausschauende Wartung aber auch in die Produkte integrieren, die sie an Kunden verkaufen und sich damit  vom Wettbewerb differenzieren. Die Erwartungen der Umfrage-Teilnehmer bis 2030 spiegeln diese ausgewogene Sicht wider: Außer Umsatzwachstum und Margensteigerung erwarten sie durch KI außerdem im Durchschnitt 13,9 Prozent Kostensenkung.