Plug-and-Go-Lösung für das IIoT Je weniger Zugriffsmöglichkeiten, desto sicherer das IIoT

Jarno Limnéll, Tosibox: »Weil die IIoT-Sicherheit ein zentrales Thema sein muss, sollten IT-Entscheider bei der Konzeption zuallererst hier ansetzen.«

Geräte im Industrial Internet of Things (IIoT) werden meist auf Basis von Software und gegebenenfalls Firewalls vor Cyber-Angriffen geschützt. Tosibox dagegen verfolgt den Ansatz, die Zugriffsmöglichkeiten auf IIoT-Devices einzuschränken und nur legitimierte Verbindungen zuzulassen.

Jarno Limnéll, CEO von Tosibox, gibt im Interview nähere Informationen.

Markt&Technik: Vor welchen Herausforderungen steht die Cyber-Security im IIoT heutzutage und in absehbarer Zukunft?

Jarno Limnéll: Mit dem Netzwerk verbundene Sensoren und Geräte erfassen eine immer größere Menge sensibler Daten, von deren Nutzung die Unternehmen zunehmend abhängig werden. Die Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz sind deshalb zu einem kritischen Thema bei der Entwicklung des IIoT geworden. Grundsätzlich ist jedes „Ding“ oder Gerät, das direkt oder indirekt mit dem Internet verbunden ist und von diesem kontrolliert wird, anfällig für Hacker-Angriffe. Sichere Connectivity ist daher unerlässlich für Fernzugriff, Fernwartung, kontinuierliche Überwachung, Echtzeit-Datenerfassung und Datenprotokollierung. IT-Abteilungen in Unternehmen verstehen die Notwendigkeit von Cyber-Sicherheit, müssen aber auch dem Bedürfnis des Betriebs nach Benutzerfreundlichkeit und Effizienz Rechnung tragen. Operative Teams wiederum, die zwar ebenfalls die Gründe für das hohe Maß an Sicherheit verstehen, unterschätzen oft die Komplexität der Absicherung von Datenübertragung und Zugangskontrolle in mehrstufigen Netzwerkumgebungen.

Was müssen Unternehmen bei der Installation eines IIoT in puncto Cyber-Security beachten?

Weil die IIoT-Sicherheit ein zentrales Thema sein muss, sollten IT-Entscheider bei der Konzeption zuallererst hier ansetzen. Die Connectivity ist dabei die Grundlage für das IIoT; sie muss einfach und sicher sein, damit Unternehmen überhaupt in den Genuss der Vorteile des IIoT kommen können. Die größten Hürden bei der Einführung des IIoT liegen in den Bereichen Cyber-Sicherheit, fehlende Standardisierung, Fachkräftemangel, Legacy-Installationen, Datenintegrität und Höhe der nötigen Investitionen. Häufig haben Unternehmen aber auch Sorgen bezüglich Zuverlässigkeit, Sicherheit und Kosten des IIoT und schrecken daher vor dessen Einführung zurück. Mit unseren VPN-Lösungen können unsere Kunden die Probleme umgehen – sie sind nicht nur problemlos anwendbar, sondern auch in kurzer Zeit einsatzfähig.

Wie lässt sich mit der Tosibox-IIoT-Lösung die Cyber-Security im IIoT sicherstellen? Was kann die Tosibox-IIoT-Lösung für die Cyber-Security im IIoT leisten?

Einfachheit ist auch gut für Sicherheit. Tosibox hat nicht nur viel Wert darauf gelegt, die Sicherheit seiner Produkte zu erhöhen, sondern auch, sie einfach zu halten. Weil der Nutzer möglichst wenige Aspekte beachten und berücksichtigen muss, ist es bei Tosibox-Produkten praktisch unmöglich, sie falsch zu konfigurieren. Die Technologie ist in jeder Hinsicht agnostisch, und der Aufbau ist standardisiert und konfigurationsfrei. Diese Einfachheit verringert den manuellen Aufwand und somit auch die Wahrscheinlichkeit menschlicher Fehler. Die patentierte Tosibox-Technik ersetzt die derzeit verfügbaren Verbindungsmethoden auf Cloud-Basis sowie die standort- und lieferantenspezifisch zugeschnittenen Remote-Verbindungen durch eine einfach zu bedienende, sichere und kostengünstige Plug-and-Go-Lösung.

Tosibox verwandelt die Verbindung zweier Geräte via Internet in eine verschlüsselte und automatische Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Firewalls müssen nicht geöffnet werden. Der Besitzer des Tosibox-Lock-Key-Paares hat die Gewissheit, dass die Daten und Verbindungen vollständig abgesichert sind und keinerlei Daten in einem Server eines Drittanbieters gespeichert werden.