Kryptowährungen Japan bestraft Krypto-Börsen

Die Datendiebe, die die NEM-Coin-Konten der Kryptowährungsbörse Coincheck leergeräumt habe, können sich über eine reiche Ernte freuen.
Die Datendiebe, die die NEM-Coin-Konten der Kryptowährungsbörse Coincheck leergeräumt haben, können sich über eine reiche Ernte freuen.

Betreiber von Kryptowährungs-Börsen, die nicht den Vorgaben der Behörde entsprechen, werden vom Handel ausgeschlossen, um Kunden zu schützen und Geldwäsche zu verhindern.

Einige Börsen in Japan sollen nach Informationen der Nikkei Asian Review vom Handel suspendiert werden, andere müssen ihre Sicherheitsvorkehrungen verbessern oder sie riskieren weitere Strafen. Denn offenbar befürchtet die Financial Service Agency (FSA), dass die Probleme noch nicht behoben sind, die dazu geführt hatten, dass Diebe die Kryptowährungsbörse Coincheck um die Rekordsumme von 550 Mio. Dollar in Form der Kryptwowährung NEM erleichtern konnten.

Die FSA wird Inspektionen vor Ort durchführen, um die Börsen zu überprüfen. Die Untersuchungen der FSA erstrecken sich sowohl auf die 16 lizenzierten Betreiber von Kryptowährungsbörsen als auch auf die 16 Betreiber, die noch nicht offiziell registriert sind. Zu den noch nicht registrierten zählt auch Coincheck, die ihr Geschäft schon vor dem Stichtag betrieben hat, zu dem das Gesetz in Kraft trat, das eine Registrierung verlangt. Deshalb durften diese Firmen während des laufenden Registrierungsverfahrens weiter arbeiten. Coincheck musste bereits eine Anordnung zur Verbesserung ihres Sicherheitssystems unmittelbar nach dem Raub ausführen, eine weitere wird folgen.

Coincheck hatte nach dem Raub erklärt, über genug Mittel zu verfügen, um die Opfer des Diebstahls zu entschädigen. Dies auch zu tun, darauf wird die FSA nun auch drängen.