Für Smartphone, Tablet und Co. In-line-Sensormanagement in der Industrie 4.0

 Die »Glasmaschine« demonstriert, wie SmartBridge die Sensorfunktionen für den Anwender transparent macht
Die »Glasmaschine« demonstriert, wie SmartBridge die Sensorfunktionen für den Anwender transparent macht

Für einen praxisgerechten Umgang mit den im Umfeld der Industrie 4.0 anfallenden komplexen Sensordaten hat Pepperl+Fuchs das System »SmartBrigde« entwickelt.

»SmartBrigde« besteht aus einem Adapter und einer App für Smartphones und Tablets und erlaubt es Anwendern, kommerziell verfügbare mobile Geräte wie Smartphones oder Tablet-PCs für die Kommissionierung, Parametrisierung, Diagnose, Wartung und für den Service industrieller Sensoren zu nutzen, ohne dass eine zeitaufwendige Verdrahtung oder irgendein Aufwand für die Installation nötig wäre.

Wie funktioniert das?

Der SmartBridge-Adapter wird in das Stromversorgungskabel des Sensors eingeschleift und darüber auch mit Energie versorgt. Parallel zur IO-Link-Kommunikation mit dem Controller wird eine drahtlose Verbindung zu den mobilen Geräten hergestellt.

Abhängig von der Art der Applikation können die Adapter als temporäre oder permanente Nachrüstung in das Stromversorgungskabel des Sensors eingebaut werden und, zusätzlich zur IO-Link-Schnittstelle zum Sensor und dem Bluetooth-Modul, auch eine Speicherkarte enthalten, um Sensordaten über längere Zeiträume aufzeichnen zu können. Die Adapter besitzen zudem eine USB-Schnittstelle zum Auslesen der aufgezeichneten Daten.

Die weitere Anwendung erfolgt mittels der SmartBridge-App. Über sie kann der Anwender beispielsweise die Sensorparameter justieren, Einstellungen auslesen und abrufen, die gemessenen Werte anzeigen lassen oder die Messwerte und Diagnosedaten über längere Zeiträume aufzeichnen.

Zusätzliche Möglichkeiten eröffnen sich, wenn das mobile Gerät via WLAN oder Funk (GSM/UMTS/LTE) mit dem Internet verbunden werden kann. So lassen sich auch internetbasierte Dienste nutzen.