Peinliche Panne FCC Chairman verhöhnt Netzneutralität

Als Schwert schwingender Jedi und Santa Claus setzt sich FCC Chairman Ajit Pai in Szene, um die US-amerikanischen Bevölkerung mittels Video „aufzuklären“, was sie nach dem Beschluss der FCC zur Netzneutralität noch alles dürfen.

Alles kein Problem, so der Tenor von Pai. Jeder Internetnutzer könne schließlich weiterhin online shoppen, Filme anschauen, Tierfotos posten und in Fan-Communities interagieren. Ernst kann das wohl nicht gemeint sein. Im Netz und den sozialen Netzwerken hagelt es von (fast) allen Seiten saftige Kritik für das Video.

Pai ist bekannt für seine flapsigen Videos. Bei einem so einschneidenden Thema wie dem Ende der Netzneutralität – markt-technik.de berichtete – mahnen aber selbst viele Amerikaner zu einem seriöseren Umgang mit der sensiblen Materie.

Jetzt droht dem FCC-Chef eine Klage – nicht wegen des Videos an sich, sondern weil er das Lied  “Harlem Shake” verwendet hat – wohl ohne Lizenz. Der Produzent des Songs drohte mit rechtlichen Schritten. Inzwischen ist die entsprechende Szene aus dem Video entfernt.

Und zu allem Überfluss hat sich Pai auch noch mit eingefleischten Star Wars Fans angelegt, die die Ehre von Jedi Rittern verunglimpft sehen: Pai schwingt im Video das Lichtschwert. Das, so der Tenor auf Twitter, geht gar nicht: Ein Jedi setzt sein Lichtschwert nur zum Wohle von Lebewesen – in diesem Fall Menschen – ein.