proALPHA ERP-System als Smart-Data-Zentrale der Industrieproduktion 4.0

Die Hindernisse zum Erfolg überwinden

Die erste Hürde ist weniger die riesige Menge von Daten – Storage- und Computing-Systeme sind dem heutzutage gewachsen –, sondern vielmehr die intelligente Auswertung von polystrukturierten, semistrukturierten bis hin zu unstrukturierten Daten aus einer Vielzahl von Quellen. Es gibt mittlerweile innovative Eventprocessing-Plattformen, die mehrere 100.000 Datensätze pro Sekunde in Echtzeit aufnehmen und nach vorgegebenen Policies analysieren: Wann wird etwa eine kritische Produktionstemperatur erreicht und gleichzeitig eine bestimmte Taktgeschwindigkeit unterschritten? Dann wird eine ganz gezielte Information an das ERP-System mit allen zusätzlich erfassten Messdaten übergeben.

Hier kommt eine weitere Hürde ins Spiel: Derzeit gibt es keine standardisierten Schnittstellen für die Datenübergabe. Viele Hersteller denken zwar gemeinsam über eine einheitliche Technologie-Plattform nach. Doch bis es soweit ist, müssen ERP-Hersteller investieren, um die Anbindung der kundenindividuellen Plattformen zu ermöglichen. proALPHA löst dies mit der »Integration Workbench« (INWB), einer Plattform, die es ermöglicht, Daten und Informationen mit anderen Systemen auszutauschen. Die Workflow-Engine bietet über das klassische Workflowmanagement hinaus viele Funktionen des Business Process Management, um bis zur Maschine reichende Produktionsprozesse anzustoßen.