KI in der Medizin Die Mehrheit will anonymisierte Daten geben

57 Prozent der Deutschen wollen ihre Gesundheitsdaten anonymisiert für KI-Zwecke zur Verfügung stellen, über 30 Prozent wollen das nicht tun.
57 Prozent der Deutschen wollen ihre Gesundheitsdaten anonymisiert für KI-Zwecke zur Verfügung stellen, über 30 Prozent wollen das nicht tun.

Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung befürwortet den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin.

Über 50 Prozent der Bürgerinnen und Bürger würden KI-gestützten Diagnosen in etwa gleich oder mehr vertrauen als rein ärztlichen Diagnosen – das ergab eine repräsentative Umfrage des des Meinungsforschungsinstituts Civey  im Auftrag des  Wissenschaftsjahres 2019.

67 Prozent der deutschen Bevölkerung befürworten laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin, beispielsweise im Bereich der Diagnostik. Rund 23 Prozent sagen, dass sie einer ärztlichen Diagnose »eindeutig mehr« oder »eher mehr« vertrauen würden, wenn diese auf Unterstützung einer KI zurückgreift. 35 Prozent sind der Meinung, dass ihr Vertrauen nicht beeinflusst wird.

Wenn es aber um die Bereitstellung von anonymisierten Gesundheitsdaten geht, die für einen effektiven KI-Einsatz in der Medizin notwendig sind, zeigen sich über 30 Prozent der Befragten skeptisch: Sie wollen ihre Daten auch anonymisiert nicht dafür bereitstellen. Eine Mehrheit von 57 Prozent allerdings will dies tun, wenn sich über ihre anonymisierten Gesundheitsdaten die KI-Diagnosen verbessern.