EDAG schlägt die Brücke von OT zu IT Der Weg durch den IT-Dschungel zur Smart Factory

Technologieunabhängig, neutral und auf Basis eines ganzheitlichen Ansatzes: Damit will EDAG den Weg durch die digitale Transformation weisen.

Ein Techniker repariert eine Kraftwerksturbine. Über eine spezielle Brille sieht er Konstruktions- und Schaltpläne, kann darin blättern und entsprechende Datenblätter aufrufen. Er kann sogar mit verschiedenen Experten, die an unterschiedlichen Standorten – etwa in einer Leitwarte – stationiert sind, live darüber diskutieren, was der Turbine in einem Kraftwerk fehlen könnte – alle sehen das Objekt über ihre Brillen in einem virtuellen Raum, können ihre jeweiligen Unterlagen einblenden, am Objekt in Echtzeit hantieren und auf Besonderheiten hinweisen.

Was noch vor wenigen Jahren wie Szenen aus einem Science-Fiction-Film ausgesehen hätte, ist heute bereits Praxis. Allerdings noch viel zu selten.
Dabei sieht auf den vielen Powerpoint-Präsentationen doch alles gar nicht so kompliziert aus. Doch in der Realität findet sich der Anwender in einem Dschungel wieder. Wie kann er all die Daten, die in seiner Produktion anfallen, sinnvoll sammeln und in ein Format bringen, das ihre Weiterverarbeitung und Analyse in übergeordneten IT-Systemen erlaubt?

»EDAG findet den Weg durch den KI-Dschungel, wir haben uns genau darauf spezialisiert, KI von der Produktionsebene bis hin zur Anbindung an IT-Plattformen durchgängig zu realisieren, um die Smart Factory und Industrie 4.0 Wirklichkeit werden zu lassen«, sagt Christopher Reuß, Abteilungsleiter Produktions-IT von EDAG.

Es komme vor allem auf ein durchgängiges Konzept an – von der Produktionsebene bis hinauf zu den Plattformen, die – zumeist in der Cloud – die vielen Daten bearbeiten, analysieren und Schlüsse daraus ziehen, sie also in wertvolle Informationen für verschiedene Zielgruppen im Unternehmen verwandeln.

Und das ist bei Weitem nicht alles: Schlussendlich geht es darum – und hier liegt der eigentliche Reiz –, neue Märkte zu erobern und den Umsatz über neue Geschäftsmodelle zu steigern: Die digitale Transformation macht aus der bisherigen traditionellen, durchaus hochautomatisierten Fertigung eine „Smart Factory“. In Deutschland wurde dafür auf der Hannover-Messe Industrie 2011 der Ausdruck „Industrie 4.0“ geprägt, der sich sogar schon im internationalen Business-Englisch durchgesetzt hat, auch wenn hier oft noch parallel dazu vom Industrial Internet of Things (IIoT) gesprochen wird.

Doch bevor es soweit ist, muss eine Verwerfung überbrückt werden, an der zwei Welten aufeinanderprallen: Die Automatisierer auf der Produktionsebene, kurz OT, stehen den Experten auf der IT-Ebene gegenüber. Die OT-Experten kennen sich vortrefflich auf der Produktionsebene aus, die IT-Experten und die Data Scientists sind darauf spezialisiert, wertvolle Informationen aus den vielen Daten herauszudestillieren, die auf der Produktionsebene gesammelt werden.

Experten auf beiden Seiten – genau in dieser Konstellation liegt das Problem. Denn die OT-Experten und die IT-Experten sehen die jeweiligen Herausforderungen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven, sie sprechen verschiedene Sprachen – und oft genug aneinander vorbei. Das ist eine der Hauptursachen dafür, dass viele Projekte rund um die Smart Factory und Industrie scheitern und die digitale Transformation erst einmal in einer Enttäuschung endet.

So gelingt der Brückenschlag

»Der Abgrund, der sich zwischen OT und IT auftut, gilt als die größte Schwierigkeit auf dem Weg zu Industrie 4.0 und der digitalen Transformation insgesamt«, weiß denn auch Christopher Reuß aus langjähriger Erfahrung. »Genau über diesen Abgrund schlagen wir die Brücke, und das sehen wir als eines unserer wichtigsten Differenzierungsmerkmale an.«