Umweltfreundliche Gasturbine CO-Emission reduziert - Dank 3D-Druck

Der über 3D-Druck hergestellte Low-Emission-Premixer für die Gasturbine vom Typ SGT-A05 von Siemens.
Der über 3D-Druck hergestellte Low-Emission-Pre-Mixer für die Gasturbine vom Typ SGT-A05 von Siemens.

Siemens hat den Low-Emission-Pre-Mixer für die Gasturbine SGT-A05 über 3D-Druck hergestellt – was die CO-Emissionen weiter senkt.

»Dieses Beispiel zeigt, wir additive Fertigungstechniken unsere Industrie revolutionieren und zu messbaren Fortschritten führen, insbesondere, um Emissionen zu vermeiden und die Umwelt zu schonen«, sagt Vladimir Navrotsky, Chief Technology Officer von Siemens Power Generation Services, Distributed Generation.

Die additive Fertigung (3D-Druck) böte mehr Freiheitsgrade im Design und die gegenüber herkömmlichen Verfahren schnellere und flexiblere Fertigung von Komponenten für die Energieerzeugung. Das zeige gerade der neue Pre-Mixer: Von der Erstellung des Konzepts bis zum Test der Maschine vergingen nur 7 Monate.

Dabei handelt es sich um eine komplexe Komponente. Herkömmlich hergestellt, setzt sie sich aus mehr als 20 Einzelteilen zusammen, die teilweise über Gussverfahren hergestellt und dann montiert werden müssen. Siemens ist es gelungen, die Zahl der Teile auf zwei zu reduzieren, die jeweils über 3D-Druck auf Basis einer Nickellegierung hergestellt werden. Die Komplexität des Fertigungsprozesses und die Abhängigkeit von Dritten reduziert sich damit deutlich. Außerdem lassen sich die Geometrien der Teile verbessern, wodurch sich Brennstoff und Luft  besser vermischen. Die Komponenten des Pre-Mixer hat Siemens in Finspan/Schweden hergestellt, dem Kompetenzzentrum des Unternehmens für die additive Fertigung.
Im vergangenen Jahr hatte Siemens erstmals die im 3D-Druck gefertigten Schaufeln für die Gasturbinen unter voller Last getestet.