Ubirch auf dem RWTH-Campus Blockchain für die sichere Industrie-4.0-Kommunikation

Stephan Noller, CEO von ubirch: »Der RWTH Aachen Campus bietet für Start-ups wie uns eine sehr gute Infrastruktur, um praxisnah neue Geschäftsmodelle für die Industrie 4.0 zu erarbeiten.«
Stephan Noller, CEO von ubirch: »Der RWTH Aachen Campus bietet für Start-ups wie uns eine sehr gute Infrastruktur, um praxisnah neue Geschäftsmodelle für die Industrie 4.0 zu erarbeiten.«

Ab sofort erprobt ubirch den Einsatz der Blockchain-basierten Signierung von Daten im Produktionsprozess, um neue Geschäftsmodelle zu ermöglichen.

Als Mitglied im »Center Connected Industry« auf dem Campus der RWTH Aachen teilt sich das Kölner Start-up-Unternehmen ubirch die Campus Ressourcen mit den Forschungsinstituten der RWTH Aachen und kann sich mit Industrie-Partnern aus den Bereichen Maschinenbau sowie Informations- und Produktionsmanagement vor Ort austauschen. »Der RWTH Aachen Campus bietet für Start-ups wie uns eine sehr gute Infrastruktur, um praxisnah neue Geschäftsmodelle für die Industrie 4.0 zu erarbeiten. Wir haben nicht nur Zugriff auf produzierende Maschinen, sondern können uns auch direkt mit namhaften Unternehmen aus Industrie und Technologie austauschen und so viel schneller und effizienter konkrete Projekte rund um sichere Maschinenkommunikation in die Tat umsetzen«, erklärt Stephan Noller, Geschäftsführer von ubirch.

Derzeit entwickelt das Start-up zusammen mit dem Center Connected Industry sowie einem Sensorhersteller und einem Mobilfunkausrüster ein gemeinsames System, um Produktionsstandorte nicht nur sicher, sondern auch drahtlos miteinander kommunizieren zu lassen.

Die »Blockchain for Things«, die Kombination zwischen dem von ubirch entwickelten Protokoll und der eigenen Software macht die Kommunikation sicher. Nach der Signierung können Datenpakete nicht mehr verändert, unbemerkt gelöscht oder dupliziert werden. Außerdem kann sich der Anwender darauf verlassen, dass das Datenpaket von dem Absender kommt, von dem zu kommen es behauptet, und zum angegebenen Zeitpunkt gemessen wurde.

Bei der Aufzeichnung der Daten entsteht so ein rechtssicheres, nicht manipulierbares »Protokoll«, dem alle an einem Geschäft Beteiligten (technisch) vertrauen können, auch, wenn sie nicht jedem Geschäftspartner vertrauen wollen. Das ist unverzichtbar für alle Geschäftsmodelle, die auf IoT-Daten basieren oder Projekte, bei denen manipulierte Daten zu erheblichen Geschäftsschäden führen können. Auf diese Weise werden neue Geschäftsmodelle für das Internet der Dinge möglich.

Die Firmware von ubirch läuft auf allen MCUs läuft (etwa der ARM Cortex-Familie). Ein schlankes Cloud-Backend, nach SaaS-Modell betrieben, das für das Device-Management verantwortlich ist, nimmt die Verankerung in der Blockchain vor und bietet API-Calls für die Integritätsprüfung der Datenpakete an.

»Der RWTH Aachen Campus bietet für Start-ups wie uns eine sehr gute Infrastruktur, um praxisnah neue Geschäftsmodelle für die Industrie 4.0 zu erarbeiten. Wir haben nicht nur Zugriff auf produzierende Maschinen, sondern können uns auch direkt mit namhaften Unternehmen aus Industrie und Technologie austauschen und so viel schneller und effizienter konkrete Projekte rund um sichere Maschinenkommunikation in die Tat umsetzen«, erklärt Stephan Noller, Geschäftsführer von ubirch.

Das Unternehmen richtet sich schwerpunktmäßig an Kunden aus den Segmenten Finance & Insurance, Automotive, Production & Logistics/Industrie 4.0 und Energy/Utility.

Das »Center Connected Industry« verfolgt das Ziel, die neuen Technologien und Möglichkeiten des Internets der Dinge durch frühzeitige Bewertung und Erprobung auf direktem Wege in produktiven Nutzen zu überführen. Aus unserer Sicht wird die Blockchain-Technologie hier in den nächsten Jahren eine der größten Veränderungen in der Industrieproduktion bewirken. Die Aufnahme von ubirch als Anbieter von Systemen für die Blockchain-basierte Absicherung von IoT-Daten ist daher für uns ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu den digital vernetzten Unternehmen der Zukunft«, erklärt Christian Maasem, Leiter des Centers Connected Industry im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus.