Der Intel-Micron-Bruch Will Intel Flash-ICs an chinesische Firma verkaufen?

Gegen Intel braut sich was zusammen: Die esten Klagen wurden eingereicht. Außerdem beklagen Firmen eine hohe Prozessorauslastung nach den Security-Updates
Die Partnerschaft für die Entwicklung von 3D-NAND-Flash-ICs mit Micron läuft noch bis zur Fertigstellung der Typen der dritten Generation. Aber man kann sich ja schon mal nach neuen Parnern umschauen - oder sogar an einen chinsischen Hersteller verkaufen?

Intel und Micron werden sich nach neuen NAND-Flash-IC-Partnern umsehen, denn ihre NAND-Flash-IC-Kooperation läuft aus. Will Intel sein Geschäft an Chinesen verkaufen?

Allerdings sind Intel und Micron länger durch die noch bestehende eine Partnerschaft verbundenen: Die Firmen sind gerade erst dabei, die zweite Generation der 3D-NAND-Flash-ICs mit 64 Schichten zu entwickeln. Erst wenn die dritte Generation mit voraussichtlich 96 Schichten marktreif ist, werden die beiden Partner getrennte Wege gehen.

Wie DRAMeXchange, eine Tochter von Trendforce, jetzt berichtet, würde Intel bereits die Fühler in Richtung Tsinghua Unigroup ausstecken, um über künftige Kooperationen zu sprechen. The Register formulierte es griffiger: »Die Micron-Übernahme hat nicht geklappt – bitte kauft unsere 3D-NAND-Flash-Division!«

Den Markt in China habe Intel laut DRAMeXchange schon länger in den Fokus gestellt und deshalb nach Partnern und Möglichkeiten für Joint-Ventures für unterschiedliche Produkte wie CPUs, Modems und Speicher-ICs gesucht. Die eigene Fab in Dalian habe bereits die Fertigung von 3D-NAND-Flash-Speicher-ICs aufgenommen.

Jetzt würden Intel und UNIC-Mamory Technology, die Speicher-Einheit der Tsinghua Unigroup, über eine langfristige Zusammenarbeit sprechen. Laut DRMeXchange solle UNIC für den Test, Packaging und den Verkauf von NAND-Flash-ICs von Intel verantwortlich sein.

Yangtze Memory Technologies (YMTC), die ebenfalls zur Tsinghua-Unigroup gehört, solle für die Produktentwicklung, Design und Fertigung der Flash-ICs zuständig sein. Weil YMTC aber noch nicht über die Typen mit 32 Schichten hinaus gekommen ist, werde Intel UNIC solange mit eigenen Wafern beliefern, bis das Unternehmen auf gleicher Ebene angekommen sei.

Das werde UNIC wettbewerbsfähiger und die eigene Marke bekannter machen. Auch wenn das Unternehmen mittelfristig nicht in die High-End-Märkte vordringen werde, so könnte es doch die Preistrends auf den NAND-Markt zumindest ein wenig beeinflussen.