Infineon Technologies Umsatz- und Ergebniszuwachs im Quartal - Jahresergebnis höher als bisher gedacht

Im dritten Geschäftsquartal 2010 hat Infineon Technologies einen Umsatz in Höhe von 1,209 Mrd. Euro und einen Konzernüberschuss in Höhe von 126 Mio. Euro erzielt. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2009 wurde auf 45+ Prozent angehoben.

Damit stieg Infineons Umsatz im dritten Geschäftsquartal gegenüber dem Vorquartal um 17 Prozent, der Konzernüberschuss wiederum schoss um 59 Prozent in die Höhe.

»Nach einem herausfordernden Geschäftsjahr 2009 haben wir im Aufschwung außerordentlich gute Ergebnisse erzielt. Wir konnten unsere Rentabilität steigern und nähern uns dem ehrgeizigen Ziel einer Segmentergebnis-Marge von 15 Prozent und mehr«, sagt Peter Bauer, Sprecher des Vorstands von Infineon Technologies.

Für das vierte Quartal des Geschäftsjahrs 2010 erwartet Infineon ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentsatzbereich und einen Anstieg der Segmentergebnis-Marge von 1 bis 2 Prozentpunkten.

Angesichts der Ergebnisse der ersten neun Monate und des Ausblicks für das vierte Geschäftsquartal geht Infineon nun davon aus, dass das Umsatzwachstum für das gesamte Geschäftsjahr 2010 gegenüber dem Geschäftsjahr 2009 im mittleren bis hohen 40-Prozent-Bereich liegen wird. Bisher war das Unternehmen von einem Umsatzzuwachs im hohen 30-Prozent-Bereich ausgegangen. Zudem erwartet Infineon nun für das gesamte Geschäftsjahr 2010 eine Segmentergebnis-Marge im niedrigen 10-Prozent-Bereich. Das Unternehmen rechnet mit Investitionen von mehr als 400 Mio. Euro im Geschäftsjahr gegenüber einer Prognose von bislang mehr als 300 Mio. Euro.

„Der hohe Innovationsgrad und unsere hervorragenden Kundenbeziehungen sind die Treiber für unser starkes Wachstum im Geschäftsjahr 2010. Sie sind Voraussetzung dafür, weitere Marktanteile zu gewinnen. Im abgelaufenen Quartal konnten wir innerhalb unseres gegenwärtigen Portfolios einen Rekordwert bei der Segmentergebnis-Marge erzielen. Zudem lag der Free-Cash-Flow wieder deutlich über 100 Mio. Euro“, so Bauer weiter.