Intel Umsatz hoch, Gewinn runter

Intel hat im zweiten Quartal 2010 einen Umsatz in Höhe von 10,8 Mrd. Dollar erzielt. Im Jahresvergleich entspricht dies einer Steigerung um 34 Prozent.

Das operative Ergebnis beläuft sich auf 4 Mrd. Dollar und liegt damit gleichauf mit dem Vorjahreswert. Der Nettogewinn wird mit 2,9 Mrd. Dollar und der Gewinn pro Aktie mit 0,51 Dollar beziffert. Im zweiten Quartal letzten Jahres konnte das Unternehmen noch einen Nettogewinn in Höhe von 3,3 Mrd. Dollar und einen Gewinn pro Aktie in Höhe von 0,58 Dollar melden.

Paul Otellini, President und CEO von Intel, kommentiert die Ergebnisse: »Die starke Nachfrage der Geschäftskunden nach unseren aktuellsten und fortschrittlichsten Mikroprozessoren hat Intel geholfen das beste Quartal in seiner 42-jährigen Geschichte abzuschließen. Unser Vorsprung in der Prozesstechnologie und die überzeugende Architektur unserer Prozessoren differenzieren zunehmend unser Produktangebot auf dem Markt. Das PC- und Server-Segment läuft gut und die Nachfrage nach Spitzentechnologie wird in absehbarer Zeit weiter steigen.«

Das zweite Quartal war durch folgende Einzelheiten gekennzeichnet:

Der Umsatz der PC Client Group stieg im Vergleich zum Vorquartal um 2 Prozent. Mit Mobilprozessoren wurde ein Rekordumsatz erzielt.

Der Umsatz der Data Center Group stieg im Vergleich zum Vorquartal um 13 Prozent. Mit Serverprozessoren wurde ein Rekordumsatz erzielt.

Der Umsatz aus dem Verkauf von Intel Atom-Prozessoren und Chipsätzen belief sich auf 413 Mio. Dollar. Im Vergleich zum Vorquartal ein Anstieg um 16 Prozent.

Der Durchschnittsverkaufspreis (ASP) von Mikroprozessoren stieg leicht im Vergleich zum Vorquartal.

Die Bruttogewinnmarge beträgt 67 Prozent, drei Prozentpunkte höher als die Mitte der erwarteten Bruttogewinnmarge zwischen 62 und 66 Prozent.

Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie für Marketing und Verwaltung lagen zusammen bei 3,25 Mrd. Dollar. Höher als die bisherige Erwartung von ca. 3,1 Mrd. Dollar.

Gewinne aus Kapitalbeteiligungen sowie Zinsen und andere Posten beträgt 204 Mio. Dollar, höher als die erwarteten und überarbeiteten 180 Mio. Dollar.

Die Steuerquote beträgt 31 Prozent, leicht unterhalb der erwarteten und überarbeiteten 32 Prozent.

Für das dritte Quartal erwartet der Prozessor-Gigant einen Umsatz von zirka 11,6 Mrd. Dollar ±400 Mio. Dollar. Die Bruttogewinnmarge soll ebenfalls bei 67 Prozent (± einiger Prozentpunkte) liegen. Das Unternehmen plant Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie für Marketing und Verwaltung in Höhe von zirka 3,2 Mrd. Dollar.

Für das Gesamtjahr hebt Intel seine Erwartungen für die Bruttogewinnmarge von 64 auf 66 plus oder minus einiger Prozentpunkte an. Insgesamt sind Ausgaben für Forschung und Entwicklung sowie für Marketing und Verwaltung von insgesamt 12,7 Mrd. Dollar ±100 Mio. Dollar geplant. Die bisherige Prognose lag bei 12,4 Mrd. Dollar ±100 Mio. Dollar. Das Unternehmen hebt seine Ausgaben für Forschung und Entwicklung von 6,4 auf zirka 6,6 Mrd. Dollar an. Auch die geplanten Investitionen in Anlagen werden von bisher 4,8 auf 5,2 Mrd. Dollar ±100 Mio. Dollar angehoben.