Smartcard-ICs: Adressiert werden alle Applikationen Samsungs Fokus gilt SIM-Karten

Jörg Suchy, Samsung: »Es gibt keinen Smartcard-IC-Bereich, den wir nicht abdecken.«
Jörg Suchy, Samsung: »Es gibt keinen Smartcard-IC-Bereich, den wir nicht abdecken.«

Bei Smartcard-ICs fokussiert die koreanische Samsung zwar auf SIM-Karten, »doch es gibt keinen Bereich, in dem nicht auch eines unserer Smartcard-ICs im Einsatz ist«, betont Jörg Suchy, Senior Business Manger EMEA für Chipkarten bei Samsung. Bei SIM-Karten wolle man die führende Position auch künftig behaupten.

Laut Suchy ist Samsung zumindest bei SIM-Karten »in puncto Liefermengen weltweit vor allen Mitbewerbern« wie Infineon Technologies, NXP Semiconductors, STMicroelectronics und Renesas positioniert. SIM-Karten für Handys und Smartphones seien und blieben ein wichtiger Bestandteil in der Strategie des asiatischen Halbleitergigangen, zumal SIM-Karten der »Schlüssel für zukünftige Applikationen sind«. So benötigte vor allem die so langsam durchstartende NFC-Technik (Near Field Communication) SIM-Karten, um die notwendige Sicherheit für Mikropayments/Mobile Payment bereitzustellen.

Schon seit Jahren werden die Kunden mit einer »kompletten Produktpalette« beliefert, wodurch man sich in allen Smartcard-Bereichen etabliert habe. Dies belegen etwa Studien von Analysten, wonach sich Samsung sukzessive nach vorne gearbeitet hat und in die Phalanx der vormals dominierenden europäischen Smartcard-IC-Hersteller eingebrochen ist. Einer aktuellen Studie von IMS Research für das Jahr 2010 zufolge rangiert Samsung zusammen mit NXP auf dem geteilten zweiten Platz (jeweils 21 Prozent weltweiter Marktanteil), nur die seit Jahren dominierende Infineon liegt noch mit einem Umsatzanteil von 27 Prozent davor.